Startseite  >  ALPINEWS  >  Archiv der ALPINEWS
 

ALPINEWS 12/2018


Newsletter des Kölner Alpenvereinsvorherige Ausgabe
    
 
ISSN: 1617-0563 / 210. Ausgabe / 20. Jahrgang
Köln, 03.12.2018

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Kölner Alpenverein und die Redaktion der ALPINEWS wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen der letzten Ausgabe unseres Newsletters für dieses Jahre!

Inhaltzum Seitenanfang
[ 01 ]  AlpinVisionen: STEIN ZEIT
[ 02 ]  Mitgliedsausweise 2019
[ 03 ]  Tipps für die Anreise zum Kölner Haus
[ 04 ]  Queerfeldein - für LGBTQ*-Jugendliche
[ 05 ]  Ergebnisse der Hauptversammlung des DAV
[ 06 ]  Jubiläums-Filmtour: BERGE150 am 2. Februar
[ 07 ]  Gesucht: Öffentlichkeitsreferent
[ 08 ]  Neues vom Deutschen Alpenverein
[ 09 ]  Der Berg ruft
[ 10 ]  Reisereportagen bei Grenzgang
[ 11 ]  Frohe Weihnachten und einen beschaulichen Advent

Service - Kölner Alpenvereinzum Seitenanfang
Mein Alpenverein - Mitglieder-Service - Info-Service - Mitglied werden
Mitglieder-Vorteile - Vorteile bei unseren Partnern - Twitter - Facebook
Angebotsübersicht: Klettern, Wandern, Bergwandern, Bergsteigen, Mountainbiken, Familienbergsteigen, Ski-/Snowboardfahren, Ski-/Schneeschuhtouren,
Vorträge - AlpinVisionen, Ausbildungskurse

[ 01 ]  AlpinVisionen: STEIN ZEITLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
 
Am 7. Dezember kommt Thomas Huber mit seinem neuen Vortrag STEIN ZEIT nach Köln. Sichern Sie sich jetzt die letzten Tickets im Vorverkauf!

 
Die Zeit im Stein ... unterwegs im Fels sein, ist unvergesslich! Über Auf und Ab, Erfolg und Scheitern, Leidenschaft, Mut und Zweifel erzählt Thomas Huber mit viel Humor in seinem neuen Vortrag STEIN ZEIT.

In der paradiesischen Schönheit der Berchtesgadener Berge klettert er eine spektakuläre Erstbegehung. Glücklich hier leben zu dürfen, erzählt er von seinem Leben Dahoam, zwischen Tradition und dem Stoner Rock seiner Band Plastic Surgery Disaster.

Ebenso interessieren Thomas Huber die Berge, Menschen und Lebensart an fernen Orten der Welt. Er klettert mit einem Schweizer Team im Winter durch Metanoia an der Eiger Nordwand und später in elf Tagen durch die kalte Nordwestwand des Cerro Kishtwar im indischen Kashmir und hofft, wie so oft, im patagonischen Herbst auf gutes Wetter!

Diese Geschichten werden von dem Abenteuer am Latok 1 im pakistanischen Karakorum eingerahmt. An diesem Berg war er bereits zweimal mit verschiedenen Teams und musste jeweils die Expedition ohne Gipfel beenden. In diesem Jahr startet er einen weiteren Versuch an der bisher undurchstiegenen Nordwand des Latok 1 - sie ist noch immer ein großes, ungelöstes "Problem" des Alpinismus. Die unmittelbare Zukunft gibt eine Antwort und STEIN ZEIT erzählt diese wilde Geschichte!

    
 
Thomas Huber ist staatlich geprüfter Bergführer und der ältere der beiden Huberbuam. Gemeinsam mit seinem Bruder Alexander Huber bildet er eine der erfolgreichsten Seilschaften unserer Zeit. Ob Speedklettern an steilsten Wänden, Besteigen schwierigster Berge oder Expeditionen in extreme Regionen - er sucht die Herausforderung und meistert sie mit sportlichem Ehrgeiz.

Neben dem Bergsteigen begeistert Thomas Huber sein Publikum auch mit humorvollen und leidenschaftlichen Vorträgen. Zusammen mit seinem Bruder ist er Autor verschiedener Bücher und Protagonist einiger Filme.

Verlosung: In der Pause werden Preise von McTREK Outdoor Sports, HypoxiaMed und Wanderführer vom Bergverlag Rother verlost.

Die AlpinVisionen werden von unserem Premiumpartner McTREK Outdoor Sports präsentiert und finden jeweils um 20:00 Uhr im Barbara-von-Sell-Kolleg in Köln-Nippes statt (Einlass in den Saal ab 19:30 Uhr, Catering ab 19 Uhr und in der Pause).

Die Eintrittskarten (15 Euro, Mitglieder 10 Euro, Kinder/Jugendliche 6 Euro) dazu gibt es im Online-Vorverkauf auf unserer Webseite, bei Grenzgang und jeweils an der Abendkasse (ab 19:00 Uhr).

    
 
Wir empfehlen Ihnen dringend, den Vorverkauf zu nutzen, da in der letzten Saison einige Vorträge ausverkauft waren.

Zu den AlpinVisionen wurde wieder ein eigener Flyer erstellt, den Sie als PDF-Datei herunterladen können.


AlpinVisionen 2018/2019:
11.01.2019 Abenteuer in der Senkrechten - mit Heinz Zak
15.02.2019 Dachstein - mit Bettina Haas und Nicolas Sinanis
15.03.2019 7 x 8.000 - mit Alix von Melle und Luis Stitzinger
12.04.2019 Die Entstehung der Alpen - mit Ludger Feldmann

[kk]

[ 02 ]  Mitgliedsausweise 2019Link teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
Zum Jahresanfang werden wieder die neuen DAV-Mitgliedsausweise versendet. Je nach Zahlungsart des Mitgliedsbeitrags unterscheidet sich der Ablauf der Versendung:


    
 
Der Normalfall: Lastschriftverfahren

Wenn Sie - wie 98 Prozent unserer Mitglieder - am Lastschriftverfahren teilnehmen, senden wir Ihnen Ihren Mitgliedsausweis für 2019 automatisch bis Ende Februar zu. So lange ist Ihr Mitgliedsausweis aus 2018 auch noch gültig.

Ihr Beitrag für 2019 wird als SEPA-Lastschrift Anfang Dezember eingezogen.

Eine dringende Bitte: Sollte uns bei der Abbuchung Ihres Beitrags ein Fehler unterlaufen, dann widersprechen Sie der Abbuchung bitte nicht, sondern machen Sie uns eine Mitteilung über den Mitglieder-Service. Wir sorgen dann umgehend für die Korrektur. Sie helfen uns dadurch die Stornogebühren zu sparen, die nicht unerheblich sind.


Wenn Sie nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen

Wenn Sie uns Ihren Beitrag überweisen, erhalten Sie Ihren Mitgliedsausweis für 2019 erst nach Eingang des Jahresbeitrags zugesandt.

Bitte verwenden Sie folgende Bankverbindung: IBAN DE37370601930030303032 bei der Pax Bank, BIC GENODED1PAX.

Wie in den letzten Jahren üblich, werden keine Beitragsrechnungen oder Überweisungsvordrucke versendet. Bitte entnehmen Sie die Höhe Ihres Beitrags unserer Webseite. Ihre Kategorienummer finden Sie auf Ihrem Mitgliedsausweis für 2018.

Da die Verbuchung des Beitrags, die Kuvertierung und der Versand händisch erfolgen, bitten wir um Verständnis, falls es zu Verzögerungen kommen sollte. Bitte überweisen Sie den Beitrag satzungsgemäß bis 31. Januar.

[kk]

[ 03 ]  Tipps für die Anreise zum Kölner HausLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Unser Mitglied Frieder Bechtel hat für Sie wieder einige Tipps für eine ökologische Anreise mit dem Zug zum Kölner Haus recherchiert:

Spätaufsteher, die ohne Auto zum Kölner Haus reisen möchten, haben es schwer. Wer die letzte Seilbahn (Winter: 16:20 Uhr, Sommer: 17:00) mit Zug und Bus erwischen möchte, muss gemäß Winterfahrplan um 6:55 Uhr in Köln starten und darf viermal umsteigen. Dies stellt immerhin eine kleine Verbesserung zum letzten Jahr dar.

Angenehmere Reisezeiten ergeben sich mit einer Zwischenübernachtung in Serfaus oder an anderer Stelle der Reise, zum Beispiel im Karwendel oder am Bodensee.

Wer das nicht möchte, für den sind vier Nachtzugverbindungen aus unserer Region nach Tirol interessant. Die Züge bieten verschiedene Komfortklassen, von Sitzwagen über Liegewagen bis zum Schlafwageneinzelabteil mit Dusche und WC. Die günstigsten Tickets ersteht man mehrere Monate im Voraus, später können Züge auch komplett ausgebucht sein. Einige Tage vor der Reise unbedingt die Abfahrtszeiten prüfen. Nächtliche Bauarbeiten bedingen oft kurzfristige Änderungen und frühere Abfahrten.

Mit nur 1x umsteigen fahren Rheinländer an Winterwochenenden von Ende Dezember bis Anfang März mit dem privaten Schnee-Express an die Komperdellbahn: Freitags verlässt er das Rheinland (Duisburg, Düsseldorf, Köln). Am nächsten Vormittag kann in Serfaus die Bindung klicken. Samstags abends fährt der Zug in Gegenrichtung. Somit ergeben sich fast acht volle Skitage. Der Zug steuert mit Kurswagen neben Serfaus auch viele weitere Wintersportgebiete in Österreich an. Infos und Buchung unter schnee-express.com oder im Reisebüro.

    
 
Der Nightjet der ÖBB fährt täglich im Winter und Sommer abends nach 20 Uhr ab Düsseldorf, Köln und Bonn, Ankunft in Serfaus ist gegen Mittag des Folgetags. 2x Umsteigen: in Innsbruck und Landeck. Autoverladung ist möglich. Für den Besten Preis die Webseiten von ÖBB und Deutscher Bahn vergleichen.

Neu im Sommer 2019 (Juni bis September) fährt der private Urlaubs-Express von Duisburg, Düsseldorf, Köln und Bonn nach Innsbruck, inklusive Autotransport. 2x Umsteigen bis Serfaus. In der Nacht Freitag/Samstag geht es vom Rheinland Richtung Tirol. Die Gegenrichtung wird Samstag auf Sonntag befahren. Infos und Buchung auf urlaubs-express.de.

Wer ein wenig Niederländisch versteht, kommt mit dem Charterzug Alpenexpress mit 1x umsteigen nach Serfaus. Der Zug hält nicht in Deutschland, aber der letzte Einsteigebahnhof Venlo ist für viele Rheinländer gut zu erreichen. Auch dieser Zug fährt nur an Winterwochenenden. Freitags Venlo ab nach 21 Uhr. Ankunft am Samstagvormittag in Serfaus (es ist ein Bustransfer mit dem Zug buchbar). Samstags abends geht es wieder zurück. Auch dieser Zug steuert weitere österreichische Alpenziele an. Info und Buchung nur auf Niederländisch unter treinreiswinkel.nl.

[kk]

[ 04 ]  Queerfeldein - für LGBTQ*-JugendlicheLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
 
Du bist lesbisch, bi, schwul, trans*, definierst dich als queer oder bist dir noch nicht sicher und hast Lust gemeinsam mit anderen jungen Menschen in die Berge zu gehen? Dann bist du bei Queerfeldein, dem ersten LGBTQ*-Wochenende der Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV), genau richtig.

Die Idee: Bei Queerfeldein kannst du zusammen mit anderen LGBTQ*-Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein aktives Bergwochenende in der Jugendbildungsstätte Hindelang verbringen. Neben Klettern, Wandern und Mountainbiken steht das gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen im Mittelpunkt. Dabei möchten wir gemeinsam überlegen, wie wir die JDAV vielfältiger, bunter und offener gestalten können.

Das Programm: Am Freitag steht Ankommen und Kennenlernen auf dem Programm. Samstags geht es dann raus in die Allgäuer Berge zu vielfältigen Aktivitäten. Neben dem sportlichen Programm gibt es verschiedene Workshops rund um die Themen Liebe, Identität und Alltagsfragen. Hierbei könnt ihr eure Erfahrungen austauschen und über Fragen und Probleme sprechen. Platz ist für die Themen, die euch bewegen und interessieren! Für den Sonntag sind verschiedene Aktionen rund um die Jugendbildungsstätte geplant.

Für wen: Die Veranstaltung ist für LGBTQ* Jugendliche bzw. junge Erwachsene und Unentschlossene zwischen 16 und 27 Jahren offen. Selbstverständlich werden alle Anmeldungen vertraulich behandelt.

Wann: 17.-19. Mai 2019, Start am Freitag um 18:00 Uhr, Ankommen ab 15:00 Uhr, Ende am Sonntag nach dem Mittagessen.
Wo: Jugendbildungsstätte Hindelang.
Kosten: 75 Euro (Melde dich beim Gay Outdoor Club falls die Kosten dich an der Teilnahme hindern unter thomas.m@gocmuenchen.de).
Anmeldung: jdav.de.
Fragen: Wende dich an Theresa Riechert unter theresa.riechert@alpenverein.de oder 089 14003814.

Queerfeldein ist eine Kooperationsveranstaltung von JDAV und dem Gay Outdoor Club, der schwul-lesbischen Sektion des Deutschen Alpenvereins, mit Unterstützung der Jugendorganisation diversity München (Münchens LesBiSchwul und Trans* Jugendorganisation).

[kk]

[ 05 ]  Ergebnisse der Hauptversammlung des DAVLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Am 16. und 17. November 2018 fand die Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins (DAV) in Bielefeld statt. Etwa 600 Delegierte aus 356 DAV-Sektionen in ganz Deutschland trafen sich, um die Weichen für die Zukunft des Verbandes zu stellen.

Zur Hauptversammlung endete die Amtszeit von DAV-Präsident Josef Klenner. Der 68-jährige Westfale stellte sich für weitere vier Jahre zur Wahl - und wurde mit überwältigender Mehrheit (98 Prozent der Stimmen) bestätigt. Ebenso für eine erneute vierjährige Amtszeit bewarben sich Vizepräsidentin Melanie Grimm und Vizepräsident Roland Stierle. Auch sie wurden mit überwältigenden Mehrheiten bestätigt.

Die Delegierten brachten mit diesen drei sehr klar getroffenen Personalentscheidungen ihre große Zufriedenheit mit der Arbeit des Präsidiums zum Ausdruck.


    
 
Digitalisierungsoffensive des DAV: Der DAV muss mit der Zeit gehen und kommt an einer umfassenden Digitalisierung nicht vorbei. Nur so können Kommunikation und Verwaltung in einem Netzwerk von 356 Sektionen effizient ablaufen und den wachsenden Anforderungen gerecht werden. Die Hauptversammlung hat deshalb im letzten Jahr die Arbeitsgruppe alpenverein.digital mit der Planung einer umfassenden IT-Lösung für Sektionen und Bundesverband beauftragt. Eine entsprechende Projektskizze hat die Arbeitsgruppe dann auch am Samstagvormittag vorgestellt. Darauf folgte eine zweieinhalbstündige engagierte, kontroverse und emotionale Debatte.

Am Ende standen zwei Beschlussanträge zur Auswahl: Beide sahen vor, die Digitalisierungsoffensive wie vorgeschlagen komplett umzusetzen. Der Unterschied lag in der Art der Refinanzierung der geschätzten Kosten von 9,25 Millionen Euro, die innerhalb von vier Jahren für das Projekt aufgewendet werden sollen. Der erste Antrag, so wie er in der Einladungsschrift abgedruckt war (Verbandsbeitragserhöhung um 3,00 Euro/A-Mitglied), wurde in letzten Verhandlungen im Verbandsrat um eine Alternative ergänzt, die vorsah, nur ein Basismodell vollsolidarisch zu finanzieren (Verbandsbeitragserhöhung um 1,87 Euro/A-Mitglied). Die restlichen Projektkosten sollten über nutzungsabhängige Einnahmen der Digitalisierung sowie über Mehreinnahmen über Plan oder durch Kürzung zum Beispiel des Etats für Hütten, Wege, Kletteranlagen refinanziert werden.

 
Die Hauptversammlung entschied sich dazu, zunächst über die vollsolidarische Refinanzierung abzustimmen und dann, falls diese keine Mehrheit erhalten sollte, über die Alternative zu beschließen. Mit mehr als 60 Prozent wurde für die vollsolidarische Refinanzierung votiert. Da einige Sektionen den Alternativantrag favorisiert hatten, viel die Zustimmung leider nicht so deutlich aus, als wenn nur über einen Antrag abzustimmen gewesen wäre. Der Digitalisierungsoffensive an sich wurde bereits 2017 mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.


    
 
Engagement für den Naturschutz: Im April dieses Jahres hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder das umstrittene Skischaukel-Projekt am Riedberger Horn im westlichen Allgäu gestoppt. Die mit dem Skigebietsausbau verbundene Veränderung des Alpenplans soll nun auch zurückgenommen werden. So sieht es zumindest eine Passage im Koalitionsvertrag der neuen bayerischen Staatsregierung vor. Für beide Dinge hatte sich der DAV intensiv eingesetzt. Insofern sind das gute Nachrichten, denn sie zeigen, dass die Einflussnahme des DAV erfolgreich war. Aber: Mehr als ein Anfang ist das sicherlich nicht. Vor allem, weil im Koalitionsvertrag nur Absichtserklärungen enthalten sind. Deshalb hat die Hauptversammlung mit großer Mehrheit entschieden, die Rücknahme der Änderung des Alpenplans weiterhin mit Nachdruck zu verfolgen und dadurch sicherzustellen, dass diese auch tatsächlich erfolgt. Darüber hinaus hat die Hauptversammlung beschlossen, das geplante Speicherbecken im Skigebiet Grasgehren am Riedberger Horn abzulehnen.


    
 
Mountainbiken: Die Sportart liegt im Trend, und mit dem Siegeszug der E-Mountainbikes (exakt eigentlich: Berg-Pedelecs) hat sich der Boom noch deutlich verstärkt. Nutzungskonflikte auf den Wegen zwischen Wanderern und Mountainbikern sind entsprechend häufiger geworden. Der DAV baut sein Engagement beim Mountainbiken derzeit massiv aus und hat unter anderem das Projekt "Bergsport Mountainbike - nachhaltig in die Zukunft" ins Leben gerufen. Dieses Engagement hat die Hauptversammlung nahezu einstimmig bestätigt - und in einer anschließenden Debatte über die inhaltliche Ausrichtung diskutiert. Im Kern stand die Frage: Wie steht der DAV zu den E-Mountainbikes? Mit ihnen komme ein gewaltiger Nutzungsdruck auf die Alpen zu, argumentierten die einen. Die anderen hielten dagegen, dass E-Bikes schwächeren Personen Bergerlebnisse ermöglichten, die sie sonst nicht genießen könnten. Am Schluss der Debatte entschieden sich die Delegierten für eine kritische Haltung des DAV gegenüber Berg-Pedelecs.


    
 
DAV-Preis: Der DAV-Preis ging in diesem Jahr an zwei Preisträger. In der Kategorie "Sport" wurde Anke Hinrichs (Sektion Oldenburg) für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Bergsport und für ihren langjährigen Einsatz bei der Inklusion behinderter Menschen geehrt.

Die Preisträgerin lebt seit ihrer Geburt mit einer spastischen Lähmung sowie mit Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen. Bei der Preisverleihung sagte sie: "Inklusion kann nur gelingen, wenn beide Seiten aufeinander zugehen! Bei der Jugend des Deutschen Alpenvereins und beim Deutschen Alpenverein habe ich erlebt, wie gut das funktioniert."

In der Kategorie "Ehrenamt" hat sich die Jury für Klaus Umbach (Sektion Bochum) entschieden. Er wurde für sein langjähriges und leidenschaftliches Engagement in der Jugend- und Familienarbeit des DAV geehrt.

Den Vollständigen Bericht zur Hauptversammlung finden Sie auf alpenverein.de.

[kk]

[ 06 ]  Jubiläums-Filmtour: BERGE150 am 2. FebruarLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
Im Jahr 2019 feiert der DAV sein 150-jähriges Jubiläum und Sie können dabei sein! Zum Beispiel bei der großen Jubiläums-Filmtour BERGE150.


BERGE150 bringt eine Auswahl der besten Bergfilme aus 100 Jahren Filmgeschichte zurück auf die große Leinwand und zeigt Skifahren, Klettern, Bergsteigen und großen Expeditionen zu den höchsten Bergen der Welt - heute und damals.

Großes Bergkino: Am 2. Februar 2019 geht es in Köln im Metropolis Kino auf Zeitreise durch ein turbulentes Jahrhundert. Denn der Bergfilm ist eines der ältesten Filmgenres überhaupt. Es ist kaum zu glauben, welche Aufnahmen den Pionieren von damals mit ihrem schweren Filmequipment gelangen und welche Entwicklung das Genre im Laufe der Zeit durchlaufen hat.

Freuen Sie sich auf ein zweistündiges Bergfilm-Programm, ausgewählt und zusammengestellt von den Machern der European Outdoor Film Tour.

Am 2. Februar gibt es jetzt sogar drei Vorstellungen der Jubiläums-Filmtour:

NEU: 13:00 Uhr (Einlass 12:30 Uhr)
Eintrittskarten: Online-Vorverkauf (zzgl. Online-Systemgebühr von 1,50 Euro) über outdoor-ticket.net, in der Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

17:00 Uhr (Einlass 16:30 Uhr) (ausverkauft)
Eintrittskarten: Online-Vorverkauf (zzgl. Online-Systemgebühr von 1,50 Euro) über outdoor-ticket.net, in der Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

20:30 Uhr (Einlass 20:00 Uhr)
Eintrittskarten: Online-Vorverkauf (zzgl. Online-Systemgebühr von 1,50 Euro) über outdoor-ticket.net, in der Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Eintritt: 14 Euro, DAV-Mitglieder 12 Euro, Abendkasse 16 Euro
Veranstaltungsort: Metropolis Kino, Ebertplatz 19, Köln

Für die ehrenamtlich Aktiven des Kölner Alpenvereins gibt es die Eintrittskarten zum Sonderpreis. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Kalle Kubatschka.

[kk]

[ 07 ]  Gesucht: ÖffentlichkeitsreferentLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Zum nächstmöglichen Termin sucht der Landesverband des Deutschen Alpenvereins in NRW einen ehrenamtlichen

Öffentlichkeitsreferenten (w/m)

zur Wahl durch die Mitgliederversammlung. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Sie gehören als Öffentlichkeitsreferent dem Vorstand des Landesverbandes an und nehmen an den Entscheidungen des DAV auf Landesebene teil. Zu Ihren Aufgaben gehört insbesondere:

- Koordination der Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes
- Verfassen von Pressemitteilungen
- Mitgestaltung der Außendarstellung des Landesverbandes
- Zusammenarbeit mit anderen Referaten des Landesverbandes
- Betreuung von Außenauftritten des Landesverbandes (z.B. Messe Tour Natur)

Idealerweise verfügen Sie für diese anspruchsvolle Aufgabe über folgende Fähigkeiten:

- Kommunikationsfreude
- Gewandtheit in Wort und Schrift
- Erfahrung in der ehrenamtlichen Arbeit im DAV
- Kenntnis vom DAV und seinen Aufgaben
- Freude an der Arbeit in Vereinsgremien

Das bietet der Landesverband NRW:

- Arbeit in einem motivierten Team
- Die Möglichkeit, Dinge im Alpenverein zu bewegen und zu gestalten
- Interessante persönliche Kontakte

Sollten Sie Interesse oder Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Auch die Mitarbeit in Teilbereichen der dargestellten Tätigkeit ist möglich.

Kontakt: Sebastian Balaresque, sebastian.balaresque@alpenverein.nrw.

[kk]

[ 08 ]  Neues vom Deutschen AlpenvereinLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
In Tirol droht Erschließungswelle: Eine wegweisende Entscheidung für den Naturschutz und die touristische Entwicklung steht an: Anfang Dezember wird in Tirol über die Neuauflage des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms entschieden. Sollte die vorgeschlagene Fassung beschlossen werden, könnten viele fast vergessene Erschließungsprojekte Realität werden. Was bei uns in Bayern der Alpenplan ist, ist in Tirol das Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramm (TSSP). Das TSSP regelt welche Skierschließungen außerhalb dieser definierten Grenzen rechtens sind und welche Räume, Täler oder Geländekammern erschlossen werden dürfen.

Dabei hängt alles an den Definitionen, denn Neuerschließungen sind per se in Tirol tatsächlich verboten, Erweiterungen oder Zusammenschlüsse gegebenenfalls erlaubt. Nun werden Neuerschließungen als Zusammenschlüsse getarnt. Auch unser Arbeitsgebiet ist betroffen: So wie es aussieht, wird eine Erschließung von Teilen des Urgtals vom Inntal aus sowie der gesamte Bereich oberhalb der Ascher Hütte möglich.

Die Akzeptanz für weitere technische Erschließungen und den weiteren Verlust naturbelassener Räume sinken! Dies scheint nicht nur ein Bayerischer Trend zu sein: Auch in Tirol treffen die Vorhaben zunehmend auf Kopfschütteln, Ablehnung, Bürgerinitiativen und Petitionen. Weitere Details finden Sie auf alpenverein.de.


    
 
Bouldergebiet im Zillergrund bedroht: Eine Baufirma plant, die Granitblöcke im Zillergrund, einem Seitental des Zillertals, abzubauen - zum Schrecken der Kletterszene: Damit ist das beliebte Bouldergebiet "Zillergrund Wald" gefährdet. In dem Gebiet befinden sich 180 Felsblöcke mit 320 Boulderrrouten. Am 13.11.2018 demonstrierten Kletterer in Brandberg, wo eine Verhandlung über den geplanten Bockabbau stattfand. Unter ihnen waren auch die österreichischen Wettkampfathleten Anna Stöhr und Jakob Schubert. Aber auch Naturschützer und Touristiker haben große Bedenken. Denn das Gebiet ist nicht nur bei Kletterern aller Welt bekannt, sondern auch ein schützenswerter Naturraum, der bei Wanderern und Erholungssuchenden sehr beliebt ist.

Unter openpetition.eu kann man eine Petition unterzeichnen und sich an dem Protest beteiligen.


    
 
150 Touren für das Jubiläum: Die schönsten Wanderungen und Bergtouren in den Mittelgebirgen Deutschlands und in den Ostalpen: Die Sektionen des Deutschen Alpenvereins haben zum DAV-Jubiläum 150 Natur- und Landschaftserlebnisse zusammengetragen. "Der beste Beweis für die Vielfalt und für die Lebendigkeit des Bergsports im DAV ist dieses Buch", schreibt der DAV-Präsident Josef Klenner im Vorwort des Buches. Im Jubiläumstourenbuch geht es hinauf auf Dreitausender in den Ötztaler Alpen und vorbei an den schroffen Wänden des Wilden Kaisers, aber auch durch die offene Landschaft der Nordheide, auf den aussichtsreichen Harz und hinab in die Fränkischen Höhlen. Ob gemütlicher Familienausflug, anspruchsvoller Klettersteig, Mehrtagestour, Klassiker oder Geheimtipp - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alle Touren stammen aus der Feder von Menschen, die sich bestens in den Bergen auskennen: den Ehrenamtlichen in den Alpenvereinssektionen.

Das Jubiläumstourenbuch bietet auf 354 Seiten detaillierte Tourenbeschreibungen und eine Fülle von inspirierenden Bildern. Erhältlich ist das Tourenbuch im DAV-Shop. Der Preis für Mitglieder beträgt 14,90 Euro. Ein besonderer Service: Alle Touren wurden auch auf alpenvereinaktiv.com zusammengestellt.

[kk]

[ 09 ]  Der Berg ruftLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Das "Alpenglühen" im Gasometer Oberhausen geht weiter: Die aktuelle Ausstellung Der Berg ruft wird bis zum 27. Oktober 2019 verlängert.

"Mit bereits 450.000 Besuchern knüpft die Ausstellung erfolgreich an ihre Vorgänger an", freut sich Geschäftsführerin Jeanette Schmitz. "Die Ausstellung fasziniert Jung und Alt gleichermaßen. Besonders freuen wir uns darüber, dass es uns gelungen ist, mit der Ausstellung nicht nur Bergsportler und Wanderer zu begeistern, sondern vor allem auch Familien und alle, die sich für Natur, Entdeckungen und Abenteuer interessieren", so Jeanette Schmitz. "Besonders gut angenommen werden die Audio-Guides für Kinder, die diesmal als spannende Entdeckungsrallye durch die Ausstellung aufgebaut sind - und übrigens nicht nur von Kindern gern gehört werden". Sprecher des Audioguides für Erwachsene ist der Schauspieler Benno Führmann.

Die Ausstellung im Gasometer Oberhausen zeigt die Vielfalt der Berge und erzählt von der ewigen Faszination, die diese imposanten Welten in kargen Höhen und dünner Luft auf uns Menschen ausüben. Kurator der Ausstellung ist Prof. Peter Pachnicke: "Mit 'Der Berg ruft' erzählen wir von wundervollen Orten, die seit jeher die Menschen fasziniert haben. Atemberaubende Bilder ziehen die Betrachter in ihren Bann und machen einige der beeindruckendsten und erhabensten Lebensräume unseres Planeten erlebbar".

    
 
Die Ausstellung lässt ihre Besucher teilhaben an den legendären Erstbesteigungen der berühmtesten Gipfel der Erde, sie berichtet von großartigen Triumphen und dramatischen Niederlagen. Und sie erzählt von der jahrtausendealten Ehrerbietung, mit der Menschen den Bergen begegnen. In einzigartigen Filmausschnitten und prachtvollen Fotopanoramen zeigt die Ausstellung, wie in den gewaltigen Gebirgsmassiven der Erde einzigartige Lebenswelten mit ihrer ihnen eigenen Tier- und Pflanzenwelt entstanden sind.

Höhepunkt der Ausstellung im 100 Meter hohen Gasometer ist eine monumentale Nachbildung des Matterhorns, die den legendären Berg anhand modernster 3D-Projektionen im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten eindrucksvoll in Szene setzt. Der 17 Meter hohe Berg schwebt kopfüber im riesigen Raum und spiegelt sich im Fußboden. Die Besucher haben dort die einmalige Gelegenheit, aus der Vogelperspektive auf den Gipfel herabzublicken. Projektpartner der Ausstellung ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das auf Basis hochpräziser Flugzeug- und Satellitenaufnahmen die Animationen für das schwebende Matterhorn realisiert hat.

[kk]

[ 10 ]  Reisereportagen bei GrenzgangLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Sven Meurs - Großstadt Wildnis: Warum flattern Papageien durch Stuttgart? Und wieso paddeln im Neusser Stadtpark südamerikanische Biberratten umher? Von den meisten Einwohnern unbemerkt, haben sich in deutschen Großstädten exotische Tier- und Pflanzenarten angesiedelt. Aber auch einheimische Wildtiere erobern den urbanen Raum. Biber scheren sich wenig um die happigen Mietpreise in München, Wildschweine haben Berlin zu ihrer Hauptstadt erklärt. Seit 10 Jahren legt sich Sven Meurs auf die Lauer, um in den Ballungsräumen Rothirsche, farbenfrohe Schmetterlinge und exotische Vogelarten abzuschießen - selbstredend nur mit der Kamera! Dabei begegnen ihm auch außergewöhnliche menschliche Spezies, die sich leidenschaftlich für den Schutz der urbanen Wildnis einsetzen. Humorvoll und packend nimmt der Naturfotograf sein Publikum mit auf Safari zwischen Hektik und Hochhäusern, immerzu auf der Fährte von Klein- und Großwild. Ehrliches Staunen und absurde Begegnungen sind da unvermeidlich...

Sven Meurs: Großstadt Wildnis
06.01.2019: Köln, Cinedom, 11:30 Uhr


    
 
Markus Blum - Australien: Über drei Monate und 1.600 km will Familie Blum es den frühen europäischen Pionieren vor 150 Jahren gleichtun und mit Kamelen durch die Wüstengebiete des australischen Outbacks ziehen. Noch während die beiden Kinder zur Schule gehen, versuchen ihre Eltern Sabrina und Markus, auf einer Farm für das geplante Abenteuer ungezähmte Wildkamele abzurichten. Der Umgang mit den störrischen Tieren und glühende Temperaturen von bis zu 50°C stellen ihre Entschlossenheit auf eine harte Probe. Doch nach sechs Monaten schwerer Arbeit meistern sie dank großer Beharrlichkeit alle Rückschläge, spannen die Kamele vor den eigens gebauten Wagen und ziehen endlich los! Unterwegs zeigt sich schnell, wie grundlegende Bedürfnisse, etwa Wasser und Nahrung oder Zeit und Distanz, in der australischen Weite eine völlig neue Bedeutung bekommen. Der spannende Bericht einer Familie, die das Leben lebt und die Freiheit liebt!

Markus Blum: Australien
20.01.2019: Köln, Gloria Theater, 14:00 Uhr


DAV-Mitglieder erhalten für die Reisereportagen eine Ermäßigung von 2 Euro.

[kk]

[ 11 ]  Frohe Weihnachten und einen beschaulichen AdventLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 

Der Kölner Alpenverein und die

Redaktion der ALPINEWS bedanken

sich bei allen Leserinnen und Lesern

für ihre Treue!

Wir wünschen allen Mitgliedern

und Freunden besinnliche

Feiertage und einen

guten Rutsch ins neue Jahr!


Impressumzum Seitenanfang
Herausgeber: Deutscher Alpenverein, Sektion Rheinland-Köln e.V. (Kölner Alpenverein)
Redaktion: Tobias Aigner [ta], Karsten Althaus [ka], Hanna Bär [hb], Monique Heimann [mh], Annette Kremser [ak], Kalle Kubatschka [kk] (verantwortlich), Diana Peßler [dp]
Redaktionsschluss für die Januar-Ausgabe: 20.12.2018
Kontakt: webmaster@dav-koeln.de
Web-Archiv/Abonnement: www.alpinews.de
Auflage: 28.368 Empfänger

------------------------------------------------------------------------------
Quelle: http://www.dav-koeln.de/cgi-bin/news.cgi?181203
Deutscher Alpenverein - Sektion Rheinland-Köln e.V. - © 24.01.2016