Kommen Sie zum 12. Kölner AlpinTag am 26.10.2019
Startseite  >  ALPINEWS  >  Archiv der ALPINEWS zum Seitenende
 

ALPINEWS 07/2011


Newsletter des Kölner Alpenvereinsvorherige Ausgabenächste Ausgabe
ISSN: 1617-0563 / 122. Ausgabe / 13. Jahrgang / Köln / 12.07.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Kölner Alpenverein wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe.

Inhaltzum Seitenanfang
[ 01 ]  AlpinVisionen 2011/2012
[ 02 ]  Was passiert zurzeit im Eifelheim Blens
[ 03 ]  Der Kölner Alpenverein beim Tag der Begegnung in Xanten
[ 04 ]  Mitgliedervorteile bei unseren Partnern
[ 05 ]  Offener NRW-Sportklettercup im Neoliet Mülheim
[ 06 ]  Sportkletter- und Jugendcup in Regensburg
[ 07 ]  Rückruf zum Austausch des GRIGRI 2
[ 08 ]  Envirotrek: Müllsammelaktion mit Spaßfaktor
[ 09 ]  Die siebte Halle kommt: Kletterboom in Köln hält an
[ 10 ]  Virtueller Flug um den K2
[ 11 ]  LVR ruft zum Fotowettbewerb
[ 12 ]  Kletterschuh Python von La Sportiva
[ 13 ]  Neue Bücher aus dem AS-Verlag

Service - Kölner Alpenvereinzum Seitenanfang
Mitglieder-Service: http://www.service.dav-koeln.de
Veranstaltungen: http://www.n30.dav-koeln.de
Twitter: https://twitter.com/dav_koeln

[ 01 ]  AlpinVisionen 2011/2012Link zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
Im Oktober starten die AlpinVisionen in die neue Vortragssaison. Andreas Borchert hat wieder hervorragende Referenten mit sehenswerten Vorträgen für Sie ausgesucht.

Neu in dieser Saison ist die Veranstaltung im Dezember: Der Kölner Alpenverein lädt zur großen Weihnachtsfeier für Wanderer und Bergsteiger ein. Vor dem Vortrag von Axel Vorberg wird ein kostenfreies Programm geboten, bei freiem Eintritt für Mitglieder.

    





 
DOLOMITEN CROSS - die große Dolomiten-Überschreitung
am 21. Oktober mit Bernd Ritschel

AM ENDE DER WELT
am 19. November mit Stefan Glowacz
in Zusammenarbeit mit dem Blackfoot Outdoor Store

GRÖNLAND - Eisige Abenteuer am Polarkreis
am 10. Dezember mit Axel Vorberg

GTA - Zu Fuß durch den wilden Westen der Alpen
am 13. Januar mit Iris Kürschner und Dieter Haas

NORWEGEN - Die Entdeckung der Landschaft
am 24. Februar mit Gereon Roemer
in Zusammenarbeit mit Globetrotter Ausrüstung

BARFUß ÜBER DIE ALPEN - von München nach Verona
am 23. März mit Martl Jung

Die Diashows finden jeweils um 20:00 Uhr in der Barbara-von-Sell-Schule in Köln-Nippes statt. Die Eintrittskarten dazu gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse sowie bei Blackfoot (außer Februar) beziehungsweise Globetrotter (nur Februar). Zu den AlpinVisionen wurde wieder ein eigener Flyer erstellt, den Sie über die Webseite herunterladen können.

http://www.dav-koeln.de/cgi-bin/vortraege.cgi
[kk]

[ 02 ]  Was passiert zurzeit im Eifelheim BlensLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Die Außenarbeiten am Haus sind im Wesentlichen abgeschlossen, so dass in den letzten Juniwochen das Baugerüst entfernt werden konnte. Des Weiteren befindet sich die Fluchttreppe in der Schlosserei zur Fertigung. Der Innenausbau konnte - dank der Beschlüsse der Mitgliederversammlung am 5. Mai - in Auftrag gegeben und mit den Trockenbauarbeiten für die Sanitärräume und dem Verputzen der Wände bereits Ende Juni begonnen werden.

In einer Arbeitsaktion am 18. Juni entfernte eine kleine Mannschaft aus freiwilligen Helfern der Sektion die Tapeten. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Beate Steven, Bernd Jürgens, Bernd Kästner, Kerstin Wulf und von unserer Jugend bei Alina und Jannick Jürgens, Vera und Ingo Forsch, Maike Sauer und Robin Stock für ihren engagierten Einsatz. Es hat Spaß gemacht mit euch zu arbeiten!

    
 
Arbeitsaktionen sind auch für den Herbst geplant: Es sind neue Tapeten zu kleben, Malerarbeiten vorzunehmen und eine Grundreinigung durchzuführen. Letztere aber erst nach erfolgreichem Abschluss der Sanierungsarbeiten.

Auch hierfür suchen wir freiwillige Helfer. Wer Lust und vielleicht auch entsprechende Fähigkeiten hat bitten wir, sich per Mail bei Christiane Lube-Dax oder Günther Wulf zu melden.

Die aktuellen Bilder von der Sanierung finden Sie wie immer unter:
http://www.dav-koeln.de/cgi-bin/page.cgi?335
[sd]

[ 03 ]  Der Kölner Alpenverein beim Tag der Begegnung in XantenLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Der 14. Tag der Begegnung in Xanten ist die größte Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Zum ersten Mal nahm auch der Kölner Alpenverein teil - und das mit großem Erfolg!

Rund 24.000 fröhliche Besucherinnen und Besucher fanden sich im Park ein. Und auch an unserem Stand herrschte ein reges Kommen und Gehen. Gut positioniert und ausgestattet konnten wir - insbesondere die Gruppe integrativ - viel Aufmerksamkeit erregen. Nicht zuletzt auch durch den aufgestellten Kletterpilz, einer Gemeinschaftsaktion des Kölner Alpenvereins und Blackfoot. Dieser lud die Kleinen zum Klettern ein und gab den Großen freie Zeit, sich ausführlich über uns zu informieren.

Das der Kölner Alpenverein jetzt auch etwas für Menschen mit Behinderung anbietet, stieß durchweg auf positive Resonanz. Das freut uns sehr und bestärkt uns in unserem Vorhaben. Nun hoffen wir auf zahlreiche Anmeldungen für die Angebote von integrativ.

http://www.dav-koeln.de/cgi-bin/gr1.cgi?iv
[sd]

[ 04 ]  Mitgliedervorteile bei unseren PartnernLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Mitglieder des Kölner Alpenvereins genießen ab dem Zeitpunkt ihres Beitritts zum Deutschen Alpenverein viele Vorteile: großes Touren- und Ausbildungsangebot, Versicherungsschutz, Vergünstigungen auf Hütten, kompetenten Service und vieles mehr.

Weniger bekannt ist offenbar, bei welchen unserer langjährigen Partner unsere Mitglieder Ermäßigungen oder Rabatte gegen Vorlage des Mitgliedsausweises erhalten. Deswegen wurde auf unserer Webseite eine neue Seite eingerichtet: Mitgliedervorteile.

Dort erfahren Sie wo Ihnen welche Vorteile geboten werden. Damit Sie unsere Partner schnell finden können, ist am Ende der Seite eine interaktive Karte von Google Maps eingebaut.

Sollten wir einen unserer Partner vergessen oder Sie als Geschäftsfrau beziehungsweise Geschäftsmann sich entschlossen haben, unseren Mitgliedern ebenfalls Ermäßigungen oder Rabatte einzuräumen, dann teilen Sie uns dies bitte mit - wir würden uns freuen!

http://www.dav-koeln.de/cgi-bin/page.cgi?35
[kk]

[ 05 ]  Offener NRW-Sportklettercup im Neoliet MülheimLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Am 16. Juli ist es wieder soweit, dann ist im Neoliet Kletterzentrum in Mülheim der NRW-Sportklettercup. Nach Anmeldung und Registrierung wird morgens um 10 Uhr mit der Qualifikation gestartet. Am Nachmittag folgen dann die Finals in den verschiedenen Wettkampfklassen, unterteilt nach Damen und Herren, Juniorinnen und Junioren sowie jeweils drei Jugendklassen für männliche Starter und weibliche Starterinnen. Bei einem Startgeld von 20 Euro kann sich jedes DAV-Mitglied anmelden, der mal sein Kletterkönnen in einem Wettkampf an professionell geschraubten Routen testen will.

In der Qualifikationsrunde werden die Routen im Toprope geklettert und die Teilnehmer sichern sich dabei gegenseitig. Für die Qualifikation stehen drei Stunden Zeit zur Verfügung und gewertet wird in den Routen jeweils der höchste gehaltene Zonen- oder Topgriff, wofür die Kletterer dann jeweils ihre Wettkampfpunkte bekommen. Die Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl starten dann am Nachmittag in der Finalrunde. Hier klettern die Teilnehmer im Vorstieg im Onsight-Modus. Dabei dürfen sich die Finalteilnehmer nicht gegenseitig beim Klettern zuschauen. Die Kletterzeit für die Finalrouten beträgt laut Reglement acht Minuten.

Darüber hinaus findet an den gleichen Wettkampfrouten noch der Neoliet-Cup für Hobbykletterer statt. Hier besteht die Möglichkeit mal als Nicht-Wettkampfkletterer die Wettkampfrouten zu testen, Punkte zu sammeln und nebenbei noch ein paar unterhaltsame Sonderaufgaben in der Vertikalen zu lösen. Auch hier werden anschließend Siegerinnen und Sieger ermittelt sowie unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Preise verlost.

http://www.sportklettern-nrw.de/lm-nrw/lm2011/nrw-cup-1-muel...
http://www.neoliet.de
[ka]

[ 06 ]  Sportkletter- und Jugendcup in RegensburgLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Am 4. Juni fand erstmalig im neuen DAV Kletterzentrum in Regensburg ein deutscher Sportklettercup statt. Es war der zweite von drei Wettkämpfen in diesem Jahr für die Damen, Herren und Junioren, um sich für die deutsche Meisterschaft in Wuppertal zu qualifizieren. Denn nur die besten acht der jeweiligen Altersklasse werden eingeladen, dort um die deutschen Meistertitel im Schwierigkeitsklettern (Lead) zu kämpfen. Für die Sektion Rheinland-Köln gingen Denise Plück und Marion Mannheim bei den Damen sowie Markus Jung bei den Herren in Regensburg an den Start.

    
 
Zunächst galt es, über zwei Qualifikationsrunden ins Finale einzuziehen. Keine leichte Aufgabe bei 29 starken Damen und 32 noch stärkeren Herren. Denise gelang eine ganz besonders gute Leistung und zog als eine der besten Damen ins Finale ein. Doch hier wurden die Karten neu gemischt. Denise erkletterte den sechsten Platz, wogegen sich Marion und Markus bis auf den vierten Platz vorkämpften. Ein wirklich hervorragendes Ergebnis für alle drei. Und ein weiterer wichtiger Schritt zur Qualifikation für die deutsche Meisterschaft. Denn in der bisherigen Gesamtwertung und damit auch auf der deutschen Rangliste liegt Marion auf dem dritten und Denise auf dem fünften Platz bei den Damen sowie Markus auf dem fünften Platz bei den Herren. Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen!

    
 
Am gleichen Ort wurde nur einen Tag später der zweite deutsche Jugendcup ausgetragen. Für die Sektion nahmen teil: Ana Tiripa, Mara Ruprecht, Rica Naundorf und Tonje Kleinert. Für Letztere war es erst der zweite nationale Wettkampf überhaupt. Aus diesem Grund stand bei Tonje nicht im Vordergrund, ein besonders gutes Ergebnis zu erzielen. Für sie war es wichtig, Erfahrungen zu sammeln und sich mit der speziellen Atmosphäre vertraut zu machen. Denn immerhin starteten über 100 junge Athleten und der Raum vor dem Wettkampfbereich mit weiteren 100 Betreuern, Eltern und Offiziellen glich einem Hexenkessel, was die hohen Temperaturen noch verstärkte.

Doch für die anderen drei jungen Damen ging es, wie bei den Großen, um die Qualifikation zur deutschen Jugendmeisterschaft (DJM). Ana und Rica hatten bereits im letzten Jahr teilgenommen und wollten es natürlich auch in diesem Jahr schaffen. Nach einem anstrengenden und spannenden Wettkampf kletterte Ana auf Platz fünf im Finale. Rica und Mara verpassten dieses, konnten aber mit den Plätzen 14 und 13 ihre Chancen auf eine Teilnahme an der DJM bewahren. Ana liegt nach zwei von drei Wettkämpfen auf einem guten vierten Platz. Damit hat sie die besten Chancen bei der DJM dabei zu sein. Rica liegt derzeit auf Platz acht, Mara auf dem zwölften. Doch können sich beide mit einer außerordentlichen Leistung auf dem letzten Jugendcup am 25. September in Darmstadt noch qualifizieren.

http://www.digitalrock.de
[sd]

[ 07 ]  Rückruf zum Austausch des GRIGRI 2Link zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Die Firma Petzl ruft zum Austausch des GRIGRI 2 auf. Vom Rückruf betroffen sind die GRIGRI-2-Modelle mit den Referenzen D14 2O, D14 2G, D14 2B, deren Seriennummer mit den 5 Ziffern zwischen 10326 und 11136 beginnt.

Wichtig: Alle alten GRIGRI-Modelle (gekauft vor Januar 2011) sind von dieser Rückrufaktion nicht betroffen!

Zum Hintergrund: Die Firma Petzl hat festgestellt, dass bei Ausübung einer sehr großen Kraft auf den Griff des GRIGRI 2 dieser in seltenen Ausnahmefällen beschädigt werden und möglicherweise in geöffneter Position hängen bleiben kann. In diesem Fall kann die Bremsunterstützung des GRIGRI 2 nicht funktionieren. Das beschädigte GRIGRI 2 funktioniert in diesem Fall wie ein herkömmliches Sicherungsgerät (z.B. REVERSO). Mit einem GRIGRI 2, dessen Griff in geöffneter Position blockiert ist, erhöht sich durch die mangelnde Kontrolle des Bremsseils das Risiko einer unkontrollierten Abseilfahrt. Verwenden Sie auf keinen Fall ein GRIGRI 2 mit einem beschädigten Griff. Petzl weist darauf hin, dass der Anwender bei Benutzung des GRIGRI 2 das Bremsseil immer in der Hand halten muss (siehe Gebrauchsanweisung).

Glücklicherweise liegen bisher keine Informationen zu Unfällen aufgrund eines beschädigten Griffs eines GRIGRI 2 vor.

http://www.krah.com/sport_news-1596.html
[kk]

[ 08 ]  Envirotrek: Müllsammelaktion mit SpaßfaktorLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Müll sammeln und dabei Spaß haben? Wie das geht, zeigt seit 2009 die Initiative Envirotrek - Environment plus Trekking - von KEEN und der niederländischen Nonprofit-Organisation Respect the Mountains. Erstmals sind in diesem Sommer auch drei deutsche Gebiete mit dabei. Ein Envirotrek ist ganz in unserer Nähe: in Simmerath-Einruhr in der Eifel.

    
 
Wer also am 6. August gerade nicht in den Bergen ist und auch sonst noch nichts vorhat, kann bei der großen Aufräumaktion, kombiniert mit abenteuerlichen Outdoor-Aktivitäten, in Simmerath-Einruhr mitmachen. Dort treffen sich etwa 50 Erwachsene und Kinder. Ausgestattet mit T-Shirt und Material befreien sie vormittags die Landschaft von Müll. Zur Belohnung wird mittags gegrillt und der beste Müll prämiert. Anschließend teilt sich die Gruppe für die gemeinsamen Outdoor-Aktivitäten am Nachmittag auf. Angeboten werden Mountainbiken, Kanu fahren (Kanadier) und eine abenteuerliche Wanderung. Bevor die Outdoorfans am späten Nachmittag nach Hause fahren, gibt es noch für jeden ein Goodie bag.

Die Teilnahmegebühr für den Envirotrek beträgt 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre bezahlen nichts. Anmeldungen und Informationen über:
http://www.keenfootwear.com/Envirotrek/
[sd]

[ 09 ]  Die siebte Halle kommt: Kletterboom in Köln hält anLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Der Trend zum Klettern ist ungebrochen und Klettern boomt auch weiter im Kölner Raum. Erst im März hat mit der Arena Vertical in Troisdorf-Spich wieder eine neue Kletterhalle eröffnet, da wird schon für den Herbst 2011 eine neue Kletterhalle in Köln angekündigt. Das rechtsrheinische Köln-Dellbrück ist der Standort für die dann mittlerweile siebte Kletterhalle.

Eine umfassende Marktanalyse ließ bei dem künftigen Betreiber Hans Nathan die Überzeugung entstehen, dass rechtsrheinisch noch Bedarf an Klettermöglichkeiten besteht. Hans Nathan ist in der Kölner Kletterszene kein Unbekannter. In den späten 70er und 80er Jahren hat er sich durch die ersten freien Begehungen bislang technisch gekletterter Routen einen Namen gemacht. Und auch als Mitbetreiber von Kletterhallen ist er vielen Kletterern in der Domstadt bekannt.

Als Standort wurde der Leskanpark gewählt, wo zurzeit die Halle im Entstehen ist, die den Bedürfnissen aller Rechnung tragen soll: Vom Sportkletterer, über Schülergruppen bis hin zum Klettern von Menschen mit Behinderungen und Betriebsgruppen. Hans Nathan hat sein Hallenkonzept dahingehend aufgebaut, dass er nicht nur Platz für sportliche Betätigung anbieten, sondern auch einen Raum für Rückzug und Begegnung schaffen will.

Die Halle im Leskanpark bietet hierfür die besten Voraussetzungen: Sie liefert mit ihrem alten Industriecharme das beste Ambiente und nach den baulichen Veränderungen sollen ideale Bedingungen für die Kletterer als Treff zur Begegnung, aber auch als Rückzugsort zur Entspannung und Erholung, geschaffen werden.

http://kletterhalledellbrueck.wordpress.com/
[ka]

[ 10 ]  Virtueller Flug um den K2Link zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Er gilt als einer der schönsten Berge der Welt und zugleich auch als der schwierigste Achttausender: Der K2 an der Grenze zwischen Pakistan und China. Für die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das perfekte Testgebiet, um neueste Verfahren für die Verarbeitung von Satellitendaten zu 3D-Modellen unter Beweis zu stellen.

Für die Bergsteiger Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits war das 3D-Modell des DLR wiederum eine ideale Möglichkeit, ihre Route am K2 detailliert zu planen und zu analysieren.

    
 
Das Ergebnis stellt beide, Wissenschaftler und Bergsteiger, zufrieden. Perspektivische Aufnahmen und ein virtueller Flug rund um den Berg, wie er nur durch Satellitentechnologie möglich ist, zeigen alle denkbaren Aufstiegsrouten und verdeutlichen das ungeheure Ausmaß dieser Fels- und Eispyramide.

"Es ist absolut beeindruckend, den Berg so zu sehen", sagt der deutsche Bergsteiger Ralf Dujmovits.

Den Virtuellen Flug um den K2 können Sie auf der Webseite des DLR erleben:
http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-6221/10233_read-...


Internationale K2 Nordpfeiler Expedition 2011

    
 
Seit Mitte Juni 2011 sind Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits mit einem internationalen Team im Karakorum unterwegs und bereiten sich auf den Aufstieg zum K2 vor. Nach dem tödlichen Absturz von Teamkollege Fredrik Ericsson im letzten Jahr, wurde eine neue Aufstiegsroute gewählt, die den gefährlichen Flaschenhals umgeht - den Nordpfeiler.

Am 30. Juni kam der erste Bericht aus dem Basislager auf 3.900 Metern Höhe (Chinese Bascamp). Die Anreise erfolgte über Moskau nach Bishkek und weiter nach Kashgar und Yecheng, in der chinesische Provinz Xinjiang. Vom Dorf Illik ging es mit Kamelen und Eseln weiter über den Aghil Pass in fünf Tagen bis zum Basislager im Shaksgam Tal.

    
 
Zügig wurde das vorgeschobene Basislager (ABC, 4.650 m) beim sogenannten "Italy Basecamp" eingerichtet, dass circa 20 Kilometer und fünf Aufgstiegsstunden vom Basislager entfernt liegt.

Das Material wurde mit den Kamelen und Trägern bis zum Depot gebracht, von wo es dann vom Team in Arbeitsteilung allmählich ins Lager I und noch weiter hoch getragen werden muss.

Am 8. Juli meldeten sich die Beiden wieder aus dem tief verschneiten ABC: Mit Wetterbesserung waren sie am 5. Juli wieder zum Depot und von dort am selben Tag mit prallgefüllten, äußerst schweren Rucksäcken zum Fuße des unglaublich eindrucksvollen K2-Nordpfeilers aufgestiegen.

    
 
Hier, keine 5 Minuten vom Einstieg des Pfeilers, wurde das Lager I (5.300 m) eingerichtet. Eine Höhe, wo an den meisten anderen 8.000ern das Basislager aufgebaut wird.

Nach weiteren sehr anstrengenden Transporten zum Lager I und Aufstiegen darüber hinaus, hoffen alle nun, bei momentan sehr wechselhaftem Wetter, auf zwei bis drei gute Erholungstage und dann auf ein nächstes Gut-Wetter-Fenster.

Das internationale Expeditions-Team besteht neben Gerlinde und Ralf aus Tommy Heinrich (Argentinien), Darek Zaluski (Polen), Maxut Zumayev und Vassiliy Pivtsov (beide aus Kasachstan). Sandford Brown begleitet die Expedition als Journalist für National Geographic bis ins Basislager.

Die aktuellen Berichte zur Expedition finden Sie unter:
http://www.gerlinde-kaltenbrunner.at/neuigkeiten
http://www.nationalgeographic.de/die-welt-von-ng/special/ger...
[kk]

[ 11 ]  LVR ruft zum FotowettbewerbLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Heimat zwischen Wupper und Ruhr, so heißt ein Foto-Wettbewerb, den der Landschaftsverband Rheinland (LVR) gemeinsam mit den Sparkassen ins Leben gerufen hat. Gesucht: Aufnahmen, die eine persönliche Sicht auf die Landschaft, Kultur, Natur und die Menschen werfen.

Der Wettbewerb richtet sich an alle Foto-Begeisterte. Sie sollen mit ihrer ganz persönlichen Sicht ihre Heimat im Bild festhalten - dort, wo sie leben, wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Ein kurzer Erläuterungstext ergänzt die Schnappschüsse. Die besten Bilder werden von einer Jury ausgewählt, mit Geld- und Sachpreisen prämiert und während der Tage der Rheinischen Landschaft vom 10. bis 25. September vorgestellt. Anschließend gehen die Gewinner-Fotos im Rahmen einer Wanderausstellung im Land zwischen Wupper und Ruhr auf die Reise.

Die Fotos können bis zum 1. August unter rheinische-landschaft@lvr.de eingeschickt werden.

Nähere Informationen und die Teilnahmebedingungen zum Fotowettbewerb gibt es beim:

LVR-Fachbereich Umwelt, Ottoplatz 2, 50679 Köln, 0221 809-2512.

http://www.rheinische-landschaft.lvr.de.
[sd]

[ 12 ]  Kletterschuh Python von La SportivaLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Seit Frühjahr 2011 hat der italienische Schuhhersteller La Sportiva mit dem Python einen Schuh für Spezialisten auf den Markt gebracht. Der Python richtet sich speziell an Boulderer, ambitionierte Sportkletterer und Wettkampfkletterer. Dafür hat La Sportiva den Schuh mit einigen der weltweit besten Kletterer wie Patxi Usobiaga und Johanna Ernst gemeinsam entwickelt.

Der Python ist ein angenehm anliegender, sensibler Slipper aus Veloursleder mit einem zusätzlichen Klettverschluss-Riemen am Oberspann als Unterstützung für einen sicheren Halt und stabile Hooks. Die innovative Konstruktion mit einem breiten Fersenband, welches von der Fußsohle aus über die Ferse verläuft, sorgt für viel Stabilität und eine gute ausgewogene Fußspannung im Schuh. Der Halt bei Hooks ist somit ideal. Ein zusätzlicher klebriger Gummiaufsatz auf dem Spann macht Toehooks zu einem wahren Genuss. Als Unterbelag bietet die von vielen Kletterschuhen bekannte Vibram Sohle mit einer Stärke von 3,5 Millimeter maximalen Grip auf Reibungspassagen. Der spitz geformte Zehenschnitt ermöglicht einen präzisen Antritt auf schmalen Leisten und kleinsten Kanten.

Mit den verarbeiteten Materialien ist der orangefarbene Schuh sehr angenehm zu tragen und äußerst sensibel in der Trittbewegung. Der Python wird auf dem gleichen Leisten wie der bekannte Schuhklassiker "Cobra" hergestellt. In seiner Form, Verarbeitung und Passform erinnert er deshalb auch an eine Mischung der beiden La Sportiva-Modelle Cobra und Speedster. Letzterer wurde speziell für das Bouldern geschaffen.

http://www.lasportiva.com/catalogue/catalogo.php?cat=10&cod3...
[ka]

[ 13 ]  Neue Bücher aus dem AS-VerlagLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Es gibt nicht viele Bergbücher, die einen so in den Bann ziehen, dass man gleich nach dem ersten Satz nicht mehr aufhören kann zu lesen. Orte, die ich lebte, bevor ich starb von Oswald Oelz ist so ein Buch. Warum? Nicht weil der Bergsteiger, Mediziner, Schafzüchter und Autor in Personalunion mit unerwarteten Neuigkeiten aufwartet. Dass unsere Zivilisation die Rhythmen der Natur ausgeschaltet hat, das Verlangen nach dem Urleben wächst und die Frage nach dem Warum beim Bergsteigen nie hinreichend zu beantworten sein wird, ist längst bekannt. Aber Oelz schafft es schon in der Einleitung, diese Tatsachen so amüsant und wortgewandt zu verdichten, dass sie einem wie neue Erkenntnisse vorkommen.

Richtig los geht es dann, wenn der Seven-Summits-Bezwinger von seinen Bergerlebnissen berichtet. In kleinen Anekdoten erzählt er, wie ihn in der Kletterroute "Gloria Patri" an der Hochkönig-Südwand ein herabfallender Stein das Jochbein brach. Wie er mit einem Bandscheibenvorfall auf dem OP-Tisch landete, weil er zu vergnügt durch den kanadischen Champagner-Powder kurvte und anschließend daheim auch noch mit der Mistgabel Schafmist auf seinen Wiesen verteilte. Und wie er an seinem 60. Geburtstag nach einer kniffligen Kletterei in der jordanischen Wüste im Beduinenkleid mit Einheimischen tanzte. Eine Menge Humor durchzieht diese Geschichten. Die Fotos vermitteln viel von dem Lebensgefühl, das den heute 68-Jährigen trotz Chefarztposition immer wieder in die großen Berge zog.

Wir hätten nach der Lektüre des Buches noch einen anderen Vorschlag für den Titel: "Lebe lieber ungewöhnlich". Aber vielleicht steht der ja über Oelz’ nächstem Werk.

Oswald Oelz: Orte, die ich lebte, bevor ich starb, AS Verlag, 240 Seiten, 36,50 Euro.


    
 
Trekking - das ist Wandern über weite Strecken. Denkt man. Aber Michael Vogeley fasst den Begriff viel weiter. Für den Autor des neuen Buches Trekking Traumziele - Abenteuertouren auf allen Kontinenten kann man auch zu Pferd trekken, auf dem Fahrrad, im Kanu, auf Langlaufskiern oder mit Schneeschuhen. Seine Abenteuer haben den Entdecker auf alle Kontinente der Erde geführt. 26 Touren stellt Vogeley in seinem Buch vor.

Er beschreibt Routen wie den Chilkoot-Trail, den die Goldsucher Ende des 19. Jahrhunderts auf ihrem Weg von Alaska nach Kanada nahmen. Oder den Weg der bis heute existierenden Alabaster-Karawanen über das ägyptische Limestone Plateau. Zugleich inspiriert Vogeley seine Leser immer wieder zu ungewöhnlichen Zielen aufzubrechen: Zu einer Route über die abgelegene chilenische Robinson-Crusoe-Insel im östlichen Pazifik oder zu einer Kajak-Tour durch den grönländischen Ketil-Fjord.

Abseits der Konfektion, das ist sein Trekking-Motto. Und wenn er eine Tour wie die Besteigung des chilenischen Villarrica-Vulkans trotz ihrer fast touristischen Beliebtheit in seine Auswahl aufnimmt, kann man davon ausgehen, dass sie es wirklich wert ist. So hat Vogeley ein Buch vorgelegt, das vieles zugleich ist. Ein Lesebuch. Ein Bildband. Ein Sehnsuchtsbuch. Für Trekker, Abenteurer, Neugierige, Individualisten - und für Träumer.

Michael Vogeley: Trekking Traumziele - Abenteuertouren auf allen Kontinenten, AS Verlag, 208 Seiten, 36,50 Euro.

http://www.as-verlag.ch/
[ta]

Impressumzum Seitenanfang
Herausgeber: Deutscher Alpenverein, Sektion Rheinland-Köln e.V. (Kölner Alpenverein)
Redaktion: Tobias Aigner [ta], Karsten Althaus [ka], Andreas Borchert [ab], Silke Dunkel [sd], Karl-Heinz Kubatschka [kk] (verantwortlich), Ralph Kunze [rk], Ursula Kutsch [uk], Sven von Loga [sl], Ulrike Perniok [up], Monika Rech [mr], Peter Rücker [pr] und Karin Spiegel [ks]
Kontakt: webmaster@dav-koeln.de
Auflage: 13957 Empfänger

zum Seitenanfang
 
 

Jubiläum 150 Jahre Deutscher Alpenverein
Bernd Ritschel
Bernd Ritschel
Bayerische Alpen
15. November
Kurt Diemberger
Kurt Diemberger
Das Quantum Glück
6. Dezember
Guus und Martina Reinartz
Guus und Martina Reinartz
Monte Rosa - Gran Paradiso - Mon Viso
17. Januar
Kommen Sie zum 12. Kölner AlpinTag am 26.10.2019

InfoAbend

Die nächsten InfoAbende
für neue Mitglieder
finden am 26. Oktober statt.


Sektionszeitschrift gletscherspalten

Die aktuelle Ausgabe
unserer Sektionszeitschrift
gletscherspalten
finden Sie im Archiv als PDF oder als E-Paper bei ISSUU.


Aktion: 130 freiwillig

Aktion:
130 freiwillig

Kostenloser Aufkleber
für dein Auto


Otto Welter - Der Tod in der Gletscherspalte

Otto Welter - Der Tod in der Gletscherspalte