[194] Unterwegs mit dem Alpinisten ©Axel Vorberg
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ALPINEWS 02/2013


Newsletter des Kölner Alpenvereinsvorherige Ausgabenächste Ausgabe
    
 
ISSN: 1617-0563 / 141. Ausgabe / 15. Jahrgang
Köln, 10.02.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Kölner Alpenverein wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe.

Inhaltzum Seitenanfang
[ 01 ]  AlpinVisionen: Wilde Alpen
[ 02 ]  Gesucht: Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit
[ 03 ]  Neue Familiengruppe für die Kleinsten
[ 04 ]  Ausschreibung: BFD beim Kölner Alpenverein
[ 05 ]  Neues aus dem Vorstand
[ 06 ]  Der Kopf ist wichtiger, als alles andere
[ 07 ]  Müllsammelaktion an den Rurtal-Felsen
[ 08 ]  Interview mit Bernd Ritschel
[ 09 ]  Viel los im Canyon Chorweiler
[ 10 ]  Banff Mountain Film Festival World Tour
[ 11 ]  Bildband und DVD zu Wilde Alpen
[ 12 ]  Veranstaltungen bei Globetrotter
[ 13 ]  Grenzgang: Thementag Himalaya
[ 14 ]  Stefan Glowacz: Mit Fingespitzen die Welt erobern

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Angebotsübersicht: Klettern, Wandern, Bergwandern, Bergsteigen, Mountainbiken, Familienbergsteigen, Ski-/Snowboardfahren, Ski-/Schneeschuhtouren, Vorträge - AlpinVisionen, Ausbildungskurse

[ 01 ]  AlpinVisionen: Wilde AlpenLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Am 15. Februar stellt der bekannte Profi-Fotograf Bernd Ritschel seinen neuen Vortrag Wilde Alpen in Köln vor.

Jede freie Minute verbrachte er um die Gebirge zwischen Wien und Nizza zu erklettern und zu durchqueren, immer auf der Suche nach neuen Motiven für den National-Geographic-Bildband Wilde Alpen. Daraus ist ein Mammutprojekt entstanden, in dem sehr viel Leidenschaft und Liebe zu den Bergen steckt.

Wie im Bildband geht Bernd Ritschel im gleichnamigen Vortrag intensiv auf die sehr unterschiedlichen Gebirgsgruppen ein. Nationalparks wie Mercantour, Kalkalpen oder Val Grande werden ebenso vorgestellt wie felsige Touren im Karwendel, lange Gratüberschreitungen in den Karnischen Alpen oder große alpine Klassiker im Eis der Westalpen.

Im Vortrag finden sich nicht nur viele grandiose Landschaften dieser sehr unterschiedlichen alpinen Regionen, sondern auch Bilder und Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt. Der abwechslungsreiche Vortrag wird wie immer aufgelockert durch persönliche, oft abenteuerliche Erlebnisse und Erzählungen von Bernd Ritschel.

    
 
Bernd Ritschel zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Bergsportfotografen Deutschlands. Er veröffentlichte mehr als 20 Bildbände, 5 Lehrbücher, zahlreiche Kalender und hat Monat für Monat Publikationen in allen deutschsprachigen Bergsportmagazinen. Er war schon viele Male als Referent in Köln und immer wieder waren die Besucher berührt von der Schönheit und Aussagekraft seiner Bilder.

Verlosung: In der Pause werden mehrere Wanderführer vom Bergverlag Rother verlost.

Kartenverkauf: bei Globetrotter Ausrüstung Köln im Olivandenhof und auf unserer Webseite.

Mehr Infos zum Vortrag finden Sie auf unserer Webseite. Das Interview mit Bernd Ritschel und die Vorstellung des Buchs sowie der DVD zum Projekt finden Sie weiter unten.



    
 
LEIDENSCHAFT 8000 - TIEFE ÜBERALL

ist der letzte Vortrag der Saison 2012/2013 der AlpinVisionen.

Die AlpinVision "Leidenschaft 8000 - Tiefe überall" mit Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits am 10.03.13 im Forum Leverkusen ist bereits ausverkauft - auch an der Abendkasse wird es keine Karten mehr geben!

SONDERAKTION

Mitglied werden ohne Aufnahmegebühr

Wenn Sie beabsichtigen, in den Kölner Alpenverein einzutreten, dann tun Sie dies am besten während der AlpinVision Leidenschaft 8000 - Tiefe überall. Nur hier können Sie bis zu 47 Euro sparen!
Informieren Sie sich über die Beiträge und die Vorteile als Mitglied im DAV.

[ab]

[ 02 ]  Gesucht: Referent/in für ÖffentlichkeitsarbeitLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Der Kölner Alpenverein, mittlerweile mit über 11.500 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Köln, hat folgende interessante und anspruchsvolle ehrenamtliche Tätigkeit zu vergeben:


Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit

Mit der Durchführung von Veranstaltungen interner und externer Art, Reportagen und Interviews in den verschiedensten Medien und der Zusammenarbeit mit Sportgeschäften und Kletterhallen muss die Sektion nach außen und innen immer wieder bekannt gemacht werden.
Dem Referat Öffentlichkeitsarbeit sind die Sektionszeitschrift gletscherspalten, die Bücherei, das Archiv und die Vorträge (AlpinVisionen) sowie die Webseite www.dav-koeln.de und der Newsletter ALPINEWS zugeordnet. Als Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit koordinieren Sie die Arbeit im Referat und vertreten es im Vorstand.


    
 
Wenn Sie sich für das ausgeschriebene Amt interessieren oder Fragen dazu haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem 1. Vorsitzenden, Kalle Kubatschka, auf.

Bringen Sie sich in die Vereinsarbeit ein, setzen Sie Ihr Wissen und Ihr Können bei uns ein. Wir brauchen Sie!

Alle Ausschreibungen zu vakanten Ehrenämtern im Kölner Alpenverein finden Sie im Bereich Ehrenamtliches Engagement auf unserer Webseite.

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[ 03 ]  Neue Familiengruppe für die KleinstenLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Die beliebten Familiengruppen der Sektion haben seit Herbst letzten Jahres "Nachwuchs" bekommen:
Die Salamander für Familien mit Kindern bis drei Jahren. Bei den kindgerechten Wanderungen haben Kinder und Eltern viel Spaß und erleben intensiv die Natur.

Bis zu den Sommerferien sind vier Wanderungen geplant. Zunächst geht es am 24. Februar nach Altenberg und am 24. März vergnügen sich die Salamander im Königsdorfer Wald.

Der Kölner Alpenverein hat neben den Salamandern fünf weitere Gruppen, die nach dem Alter der Kinder gestaffelt sind: Die Adler (drei bis sieben Jahre), die flinken Wiesel (sechs bis elf Jahre), die Trolle (acht bis zwölf Jahre), die Murmeltiere (ab elf Jahre) und die Gämsen (ab zwölf Jahre). Die Familiengruppen sind offene Angebote für Familien der Sektion. Darüber hinaus gibt es den Familienklettertreff, der monatlich Familien Gelegenheit gibt, gemeinsam zu klettern. In allen Familiengruppen gibt es spannende, zum Teil mehrtägige Ausflüge. Dabei wird gewandert, gespielt, geklettert, Rad gefahren und vieles mehr.

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[ 04 ]  Ausschreibung: BFD beim Kölner AlpenvereinLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Ab Sommer 2013 sucht der Kölner Alpenverein für zwölf Monate eine junge Frau / einen jungen Mann für einen Bundesfreiwilligendienst im Sport. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Betreuung des Kooperationsangebotes mit Schulklassen, die Unterstützung der sektionseigenen Kinder- und Jugendgruppen sowie der gesamten Jugendarbeit der Sektion.

Wenn du gerne mit Menschen - besonders mit Kindern und Jugendlichen - zusammenarbeitest, großen Spaß am Klettern und Bouldern hast und nach der Schule noch nicht direkt ins Studium oder die Ausbildung starten, sondern erst etwas Praktisches machen möchtest, dann bist du bei uns genau richtig. Wir bieten dir die Möglichkeit, in einem angenehmen Umfeld ins Berufsleben hineinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und dich gleichzeitig weiterzubilden (Trainer C-Ausbildung). Außerdem hast du die Möglichkeit deine Aufgaben mit zu gestalten. Hierbei wird aber auch Eigeninitiative gefordert.

Als Bewerber solltest du für die Ausbildung zum Trainer C (Sportklettern Breitensport) sicher im 6./7. Grad im Vorstieg unterwegs sein. Darüber hinaus solltest du dich in den Leitlinien und Grundsätzen des Deutschen Alpenvereins wiederfinden, unter anderem der Pflege und Förderung des Alpinismus (insbesondere des Klettersports) und des Naturschutzes. Besonders wichtig ist auch die Förderung von Kindern und Jugendlichen in ihrer Entwicklung, hin zu einer eigenen Persönlichkeit und zu einem sozialen sowie umweltbewussten Verhalten.

Wenn du jetzt Interesse bekommen hast oder weitere Informationen benötigst, dann wende dich an Oswald Palsa oder Peter Plück.

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[ 05 ]  Neues aus dem VorstandLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
Bitte merken Sie sich den Termin der diesjährigen Mitgliederversammlung am 16. Mai vor. Alle Mitglieder sich eingeladen, sich aktiv an der Gestaltung unserer Vereinsziele und den Wahlen zu den Gremien zu beteiligen.


    
 
Die Kölner Eifelhütte wird nach der Sanierung sehr gut angenommen und die Gäste sind ausnahmslos begeistert. Die Übernachtungszahlen können sich auch sehen lassen: Im letzten Jahr waren es 1.432 Übernachtungen und über 10.000 Euro Einnahmen. Dies übertrifft die Planung deutlich, vor allem wenn man in Betracht zieht, dass die Hütte im letzten Jahr nur in drei Quartalen genutzt werden konnte.

Über noch mehr Gäste würden wir uns natürlich freuen. Bitte machen Sie für unsere Eifelhütte bei Freunden und Bekannten sowie bei Vereinen und Institutionen Werbung. Die Webseite zur Hütte informiert Interessierte ausführlich und mit vielen Bildern, damit sie sich schon vorab ein Bild von den Möglichkeiten machen können.

Neu sind die Wanderungen rund um Blens. Sie sollen den Gästen als Vorschläge dienen, wenn sie die Hütte als Wanderstützpunkt nutzen wollen. Derzeit sind vier Wanderungen mit interaktiven Karten und GPS-Daten vorhanden.


    
 
Die Hexenseehütte hat in diesem Sommer den geplanten Anbau erhalten. Aus den Erfahrungen der Wintersaison 2011/2012 musste die Planung allerdings überarbeitet werden. Es hatte sich schnell herausgestellt, dass die vorhandenen Lagerräume und der Gastraum, der vor allem bei schlechterem Wetter benutzt wird, zu klein für den nun deutlich größeren Betrieb sind.

Der Vorschlag der Seilbahngesellschaft, eines der Schlaflager in einen zweiten Gastraum und das andere Schlaflager in einen Lagerraum umzuwandeln wurde im Vorstand ausführlich diskutiert. Als Lösung für den Bereich "Selbstversorgerhütte" wurde der geplante Anbau um eine Etage erweitert. Diese Etage beherbergt nun die neuen Schlaflager sowie das Hüttenwarts- und die Personalzimmer. Im Sommer stehen 22 Lager zur Verfügung, im Winter sind es zwölf. Für den Sommerbetrieb wird eines der Personalzimmer in ein Zehnerlager umgebaut.

    
 
Dazu gehört eine komplett eingerichtete Selbstversorgerküche, die im Winter wie im Sommer genutzt werden kann. Im Erdgeschoss sind die Sanitäranlagen und ein weiterer Lagerraum untergebracht.

Im Zuge der Verhandlungen zu den Baumassnahmen sollte für den Anbau ein Baurechtsvertrag mit der Seilbahngesellschaft abgeschlossen werden. Bei den Recherchen dazu fand man heraus, dass für den Neubau der abgebrannten Hexenseehütte zwar seinerzeit ein Gemeinderatsbeschluss erwirkt wurde, zu dessen Eintragung ins Grundbuch es aber nie kam. Der Grund und Boden, auf dem die Hexenseehütte steht, sollte damals für 99 Jahre über Erbpacht für unsere Sektion nutzbar werden.

    
 
Da dies aber nie umgesetzt wurde, waren die Eigentumsverhältnisse der Hütte aufgrund einer neueren rechtlichen Bewertung für die Zukunft völlig offen. Ein Baurechtsvertrag war nicht mehr möglich, da die Sektion rechtlich nicht eindeutig Eigentümer des Grund und Bodens, auf der die Hütte steht, war. Im Rahmen umfangreicher Verhandlungen, unter Beteiligung von juristischem Sachverstand, verständigte man sich auf einen Dienstbarkeitsbestellungsvertrag mit der Gemeinde, der für weitere 75 Jahre die Nutzung der Hütte durch die Sektion auch im Grundbuch sichert. Der Gastronomiebetrieb im Winter ist nun direkt zwischen Seilbahn und Gemeinde geregelt. Im Sommer kann die Sektion oder ihr Pächter weiterhin die gesamte Hütte nutzen. Im Winter steht uns der neue Selbstversorgerbereich und nach den Liftbetriebszeiten auch die Gasträume sowie die sanitären Anlagen zur Verfügung.


Unser langjähriger Hüttenwirt des Kölner Hauses, Franz Althaler, geht Ende April 2013 in seinen mehr als wohlverdienten Ruhestand. Verhandlungen über die Neuverpachtung der Hütte wurden aufgenommen.

    
 
Gleichzeitig wurde die Hütte einer Studie zur Modernisierung der Betriebsanlagen unterzogen. Dabei wurden Problembereiche, wie der westseitige Holzschuppen, die zu kleine Terrasse, die zu kleine Pächterwohnung, die nicht mehr zulässigen Personalräume, die fehlende Wärmedämmung am Anbau und die in die Jahre gekommenen Fenster und Türen der Schlafräume ermittelt. Zusätzlich wurden Schwachstellen entdeckt, wie der für die Gastronomie zu kleine Lagerbereich, der Optimierungsbedarf für die Kücheneinrichtung, die Modernisierung der Lüftung für Gasträume, Küche, Sanitärzubau sowie die Sanierung der Elektro- und Sanitärleitungen.

    
 
Dabei wurden auch die Abläufe in den einzelnen Bereichen sowie der Brandschutz überprüft und optimiert. Der ermittelte Investitionsbedarf ist dabei nicht gerade unerheblich. Der Vorstand hat aber die Vorgabe gemacht, dass der Finanzdienst für die notwendigen Mittel für die Modernisierung aus den Pachteinnahmen bestritten werden muss. Dies bedeutet, dass die Finanzierung der geplanten Maßnahmen am Kölner Haus nicht aus Mitteln der Sektion aus dem Haushalt Köln bestritten werden darf. Unter dieser Maßgabe konnten die meisten Punkte der Modernisierungsstudie mit eingeplant werden. Die Umsetzung der Baumaßnahmen ist für den Sommer 2013 veranschlagt - das Kölner Haus wird also nach den derzeitigen Planungen in diesem Sommer geschlossen bleiben.

Die Maßnahmen im Überblick: Im Untergeschoss wird das Haus im Süd- und Nordwesten erweitert und die Terrasse entsprechend vergrößert. Dies betrifft die Änderungen an den Personalräumen, dem Lagerbereich und die neue Pächterwohnung. Im Erdgeschoss wird die Küche nach Westen erweitert, die Eingangssituation optimiert und die Gasträume in einigen Bereichen vergrößert. Der Anbau über der Küche sowie die neu zugebauten Bereiche im Erdgeschoss werden mit einer Isolation verkleidet. Die Fenster und Türen werden im Altbau erneuert.

Da die Planungen noch nicht abgeschlossen sind und die Baugenehmigung noch nicht vorliegt, macht es hier noch keinen Sinn, die Details vorzustellen. Dies werden wir auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 16. Mai ausführlich tun. Die Ansichten der Südwest- und der Nordseite können aber schon einmal einen guten Eindruck vermitteln. Die Baumaßnahmen werden das Gesamtbild der Hütte nur geringfügig verändern.

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[ 06 ]  Der Kopf ist wichtiger, als alles andereLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
Mit 16 Jahren wurde Ana Tiripa 2012 Deutsche Meisterin im Lead-Klettern bei den Damen und deutsche Jugendmeisterin. Die Starterin des Kölner Alpenvereins sicherte sich zu dem auch den Titel der Vizeeuropameisterin beim EYC in Gémozac (Frankreich) und den 4. Platz bei den IFSC Jugendweltmeisterschaften in Singapur. Im Herbst 2012 kam für sie noch der Titel der NRW-Landesmeisterin hinzu. Tolle Erfolge und ein ereignisreiches Jahr für Ana, so dass wir sie in einem Interview vorstellen wollen.

    
 
Ana, du hast mit nur 16 Jahren schon ein so hohes Niveau im Sportklettern erreicht - wann hast du angefangen mit dem Klettern?
Mit dem Wettkampfklettern und regelmäßigen Training habe ich so mit zehn Jahren angefangen. Mit 11 Jahren kam ich dann bereits in den NRW-Kader. Das erste Mal, dass ich in einer Kletterhalle war, muss so mit vier Jahren gewesen sein.

Wie kam es zu der Lust und zu der Motivation an Wettkämpfen teilzunehmen?
Ich bin durch mein regelmäßiges und häufiges Klettern ganz gut geworden und war mit neun Jahren sicher im 7. Grad unterwegs. In der Kletterhalle in Wesseling hat mich dann Peter Plück, mein jetziger Trainer, entdeckt und gefragt, ob ich zu seinem Training kommen will. Das hat mir gut gefallen und so ging es los. Grundlegend für meinen Erfolg waren sicher auch die guten Trainingsmöglichkeiten in den vielen, schönen Kletterhallen in und um Köln sowie die Unterstützung durch den NRW-Landesverband und den Kölner Alpenverein. Das ist schon perfekt für mich gelaufen. Aber auch mein Vater hat großen Anteil, denn ohne seine Unterstützung wäre das alles nicht möglich gewesen.

Das Kletterjahr 2012 war für dich der Durchbruch. Hattest du mit solchen Erfolgen gerechnet?
Gar nicht. Aber vielleicht lag es an den vielen Veränderungen bei mir. Ich bin zu meinem Vater gezogen, habe mich körperlich verändert und abgenommen, auch meine Ernährung habe ich geändert. Sogar in der Schule bin ich viel besser geworden. Es waren irgendwie grundlegende Veränderungen.

    
 
Du bist eigentlich noch im Alter für Jugendwettkämpfe, startest aber schon bei den Damen?
Ab dem 16. Lebensjahr kann man neben Jugend A auch bei den Damen starten. Weil es für mich in den Jugendwettkämpfen so gut lief, wurde ich zu einer Sichtung des Erwachsenenkaders eingeladen. Dort lief es dann auch gut und so wurde ich zum Start für einige Damen-Weltcups nominiert. Ich hab's ausprobiert und schaffte es dreimal bis in das Halbfinale. Damit konnte ich überzeugen und selber auch sehr zufrieden sein. Dieses Jahr werde ich auf jeden Fall wieder mein Bestes geben.

Du wirst aber weiterhin auch in der Jugend starten?
Ja. Allerdings werde ich mich national eher auf die Damen-Konkurrenz konzentrieren. In diesem Jahr wird zum ersten Mal die Deutsche Jugendmeisterschaft über die Overall-Wertung entschieden. Das bedeutet, dass man neben Lead auch im Bouldern und Speed starten muss. Das möchte ich gerne austesten. Ich weiß zwar nicht, ob ich Speed so mag, aber versuchen möchte ich es.

Es gibt ja viele Lead-Kletterer die auf keinen Fall Speedklettern wollen?
Ja, ich bin der gleichen Meinung. Aber ich versuche es mal.

Was erhoffst du dir vom Kletterjahr 2013?
Durch meine guten Ergebnisse vom letzten Jahr bin ich für viele Wettkämpfe nominiert. Fest eingeplant ist deshalb die Jugend-Weltmeisterschaft in Kanada sowie die Jugend-Europameisterschaft in Österreich. Mein Ziel ist dabei ein Platz unter den besten fünf zu erreichen. Mal schauen wie das so klappt. Bei den Weltcups der Erwachsenen ist es wieder mein Ziel, oft das Halbfinale zu erreichen - unter die besten 20, vielleicht auch mal ein Ergebnis unter den besten 15. Das wäre schon ein Highlight. National würde ich natürlich gerne meine Titel als Deutsche Meisterin und Jugendmeisterin verteidigen. Ich hoffe, ich komme mit der Overall-Wertung zurecht. In diesem Jahr gibt es so viele Wettkämpfe, hier werden sich sicher einige Termine überschneiden und so werde ich nicht bei allen an den Start gehen können.

    
 
Hat sich dein Training nach den Erfolgen des letzten Jahres noch mal verändert?
Das Training ist seit dem ich mit Peter Plück arbeite schon sehr strategisch und ich bin dadurch von Jahr zu Jahr besser geworden. Momentan hat sich nicht viel verändert. Jetzt Anfang des Jahres bin ich im Aufbautraining für die kommende Saison, dass heißt sehr viel Bouldern und Krafttraining. Und das an vier Tagen die Woche. Zusätzlich werde ich dieses Jahr auch bei ein paar Boulder-Weltcups starten. Ich trainiere ab und zu mit Juliane Wurm in Wuppertal unter der Leitung von Udo Neumann, dabei kann ich viel von ihr lernen.

Wie sehen deine Aktivitäten draußen am Fels aus?
Ich liebe es draußen zu klettern. Jetzt im Winter waren wir auf Mallorca. Da war ich gut in einer 8a Route unterwegs und Deep Water Soloing stand auch auf dem Programm. In den kommenden Osterferien wollen wir nach Siurana. Mein Ziel ist in diesem Jahr eine 8b gut zu klettern.

Wie gehst du in die neue Saison, als amtierende Deutsche Meisterin, eher mit Vorfreude oder mit Anspannung?
Die Erwartungen sind, im Vergleich zum letzten Jahr, natürlich ein wenig gestiegen, allerdings ist das Selbstvertrauen bei mir auch viel größer geworden und ich arbeite durch die ganzen Erfahrungen der Wettkämpfe viel besser mit meinem Kopf. Zumal der Kopf bei Wettkämpfen fast wichtiger ist als alles andere.

Ana, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei deinen Wettkämpfen!

[ka]

[ 07 ]  Müllsammelaktion an den Rurtal-FelsenLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Am 12. Januar trafen sich bei eisigen Temperaturen ein knappes Dutzend Kletterinnen und Kletterer aus den im Arbeitskreis Klettern und Naturschutz Nordeifel (AKN Nordeifel) vertretenen Sektion des DAV und der Bergwacht Nideggen zu einer Müllsammelaktion an den Felsen.

Ziel war es, die Bereiche um den Effels und die Hirtzley von allem zu befreien, was in einem Naturschutzgebiet nichts zu suchen hat.

In der letzten Zeit wurde an einigen Stellen beobachtet, dass vermehrt Glasscherben an den Felsfüßen und damit an den Einstiegen zu den Kletterrouten liegen.

    
 
Diese Scherben rühren von Flaschen, die unachtsam von oben über die Felsen geworfen werden und unten nicht nur eine Verschmutzung sondern auch eine Verletzungsgefahr darstellen.

Teilweise liegen die Scherben auch in den Routen, was beim Klettern zu besonders unschönen und vor allem schmerzhaften Erfahrungen führen kann.

Da dieses Problem relativ neu ist, ist noch unklar wer die Verursacher sind und wie man ihm begegnen kann.

Natürlich wurde auch anderer Müll gefunden. An den Felsen selbst gab es eher wenig einzusammeln. Je mehr man sich der "Zivilisation" näherte, umso reicher war die Ausbeute entlang den Wegen. Innerhalb von zwei Stunden konnten so fünf große Müllsäcke voll Unrat aufgelesen werden.

    
 
Die Aktion wurde in Zusammenarbeit und mit Erlaubnis der Stadt Nideggen durchgeführt, die die Müllsäcke zur Verfügung gestellt und sich auch um die fachgerechte Entsorgung des gesammelten Mülls gekümmert hat.

Allen Beteiligten hat es Spaß gemacht, einen kleinen Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Alle waren sich auch einig, dass die Aktion, wenn nötig, regelmäßig wiederholt werden sollte. Der AKN Nordeifel dankt allen Helfern für ihren Einsatz.

[kk]

[ 08 ]  Interview mit Bernd RitschelLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Bernd, bist du immer noch so viel in den Alpen unterwegs wie früher und was sind deine bevorzugten Gebiete?
Sogar mehr als früher. Das Thema Wilde Alpen faszinierte mich total. Plötzlich stand ich auf ganz einsamen Gipfeln der Seealpen oder kletterte lange Grate in den Karnischen Alpen. Das heißt, wir machten in Regionen Touren die ich ohne dieses Projekt niemals entdeckt hätte. Trotzdem fahre ich natürlich auch immer wieder in die Dolomiten und nach Tirol.

Wie ist dein neuestes Projekt "Wilde Alpen" für National Geographic entstanden und wie fühlt es sich für dich an, für einen so renommierten Verlag einen Bildband zu erstellen?
    
 
Entstanden ist es eigentlich ganz spontan. Das erste Projekt mit National Geographic, "On Location", war gerade in den letzten Zügen, da kam - bei einer guten Tasse Kaffee - die Frage des Chefredakteurs, ob ich nicht Lust auf dieses Thema hätte. Und natürlich hätte ich niemals nein gesagt. Für jeden Fotografen ist eine Zusammenarbeit mit diesem Verlag eine große Ehre, so etwas wie ein "Ritterschlag". Gleichzeitig ist der Anspruch des Verlags immens hoch, der Aufwand den ich betreiben musste, war extrem. Der Betrachter sieht natürlich nur die 200 Bilder im Buch, dass ich jedoch mehrere tausend Aufnahmen in dieser Qualität produzieren und für die Bildauswahl vorlegen musste, ahnt kaum einer.

Wie viele Touren hast du für das Projekt gemacht und wie lange hat es gedauert bis zur Drucklegung und Fertigstellung deines Vortrags?
Zwischen Auftragserteilung und Abgabe des Bildmaterials lag "nur" ein Jahr, d.h. ich musste und wollte natürlich absolut Vollgas geben. Ich war in diesem Jahr sicher 100 Tourentage nur dafür unterwegs. Die Herstellungsphase, d.h. Layout, Repro, all die Korrekturläufe, der Druck, Buchbindung etc. haben nochmals ein halbes Jahr gedauert. In dieser Phase habe ich auch den Vortrag zusammen gestellt weil mir klar war, dass bei diesem Thema bald die ersten Anfragen kommen würden.

    
 
Gibt es überhaupt noch Wildnis in den Alpen in Hinblick auf immer mehr Massentourismus und Kommerzialisierung?
Ja, es gibt noch Wildnis in den Alpen. Ich kenne keine andere Region auf unserer Erde, wo diese Gegensätze so extrem aufeinander prallen bzw. so nah beieinander liegen. Gott sei Dank zieht es die Massen in die bekannten Destinationen. Aber genau dadurch bleiben uns relativ unberührte "Inseln" erhalten.

Gibst du in deinem Vortrag auch einen Einblick zur Entstehung deiner Bilder und Filmaufnahmen?
Nachdem bei fast allen Vorträgen die Besucher am Vortragsende bei mir stehen und mir fotografische Fragen stellen, lag es nahe, dass wir diesmal Fotos und Videos mit einbauen, die mich bei der für mich ja wunderschönen "Arbeit" im Gebirge zeigen. Ich erzähle diesmal einiges über die Entstehung der Bilder und selbstverständlich auch über die Touren, bei denen sie entstanden sind.

    
 
Hast du noch irgendwelche Träume, Ziele oder Pläne, die du gerne fotografisch umsetzen würdest?
Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe ja auf Tour genug Zeit zum träumen. Auf alle Fälle werde ich weiter intensiv in den Alpen fotografieren. Ich möchte da auch noch, vor allem in den Westalpen, ein paar bergsteigerische "Lücken" füllen. Auch weltweit gibt es noch einige Ziele, die mich reizen: Ich war noch nie in Ecuador, im Tien Shan, dazu immer wieder der Himalaya - da reicht mein Leben niemals aus.

Das Interview führte Andreas Borchert.

[ab]

[ 09 ]  Viel los im Canyon ChorweilerLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Der Canyon Chorweiler engagiert sich: Am 22. Februar findet ab 21 Uhr ein Benefiz-Konzert zum Wiederaufbau des Green Climbers Home in Laos statt. Das Klettercamp ist nach der ersten Saison in der Silvesternacht 2012/2013 bei einem Feuer komplett abgebrannt und der Canyon Chorweiler unterstützt mit dem Konzert den Wiederaufbau der Ferienanlage.

Um den Eintritt wird gewürfelt (also zwischen 1 und 6 Euro) und er geht komplett an Uli und Tanja vom Green Climbers Home. Bei dem Konzert spielen ein paar coole Kölner Bands: Cosmic Paula (Alternative Rock), Nacht foerdern (Wave/Emo), Bohai Music (HipHo), Mosh Slam (Dub/Punk/Rock), Eben Drum (Drums& Percussion). Zudem kann man an dem Tag auch zum preiswerten Frühtarif bis 21 Uhr im Canyon klettern.


    
 
Am 9. März findet der mittlerweile 6. KölnKletterMarathon im Canyon Chorweiler statt. Die Veranstaltung ist für jeden Kletterer geeignet. Wer teilnehmen will, sollte sich rechzeitig anmelden und einen Startplatz sichern, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Der Modus ist wie in den vergangenen Jahren: Ziel ist es, zwischen 17 und 23 Uhr so viele Routen wie möglich zu klettern und Punkte zu sammeln. Dabei werden Routen in moderaten Schwierigkeiten ausgewählt (UIAA 3-8), so dass wirklich jeder die Chance hat, zu gewinnen. Bewertet werden die Schwierigkeit und die Durchstiegsart. Zudem werden viele neue Routen eingeweiht, neue Griffe eingechalkt und neue Strukturen erkundet. Als Zugabe gibt es viele Gewinne von Sponsoren (in Form einer Tombola).


In den Osterferien, in der ersten Ferienwoche vom 25. bis 28. März findet das beliebte Abenteuer-Feriencamp statt. Kinder zwischen 6 und 13 Jahren können den ganzen Tag, von 9 bis 17 Uhr, bei uns aktiv sein. Das Programm verspricht Spaß und Spannung: Es wird geklettert, gewerkelt, ordentlich Zirkus veranstaltet, mit dem Bogen geschossen, im Seilgarten gehangelt u.v.m. Das Camp kostet pro Teilnehmer 129 Euro für die ganze Woche und beinhaltet auch Getränke, Mittagessen und Obst. Die Kinder werden dabei durchgehend von qualifiziertem Fachpersonal betreut. Anmeldungen sind bis 11. März online oder per E-Mail an info@canyon-chorweiler.de möglich.


Ab Sommer 2013 sucht der Canyon Chorweiler wieder eine/n Mitarbeiter/in für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Bewerber sollten vor allem Enthusiasmus am Klettersport, verbunden mit dem Ausbau und der Pflege der Kletterwände, Spaß an der Arbeit mit Kindern in Form von der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen sowie Flexibilität für Einsätze auch am Abend oder am Wochenende mitbringen. Das Auswahlverfahren findet ab April 2013 statt. Weitere Infos bei Achim Schmitt unter schmitt@canyon-chorweiler.de sowie unter www.canyon-chorweiler.de.

[ka]

[ 10 ]  Banff Mountain Film Festival World TourLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
In Banff pflegt man den Bergfilm in all seinen Facetten und das schon seit 1976. Alljährlich im November findet hier inmitten der Canadian Rockies das Banff Mountain Film Festival statt. Danach gehen die besten Filme des Festivals auf große Welttournee.

Am 18. März um 20 Uhr kommt die Banff Mountain Film Festival World Tour nach Köln, ins Cinenova.

Der Kölner Alpenverein verlost dafür 3x 2 Eintrittskarten! Schreiben Sie einfach eine E-Mail an:

gewinnspiel@dav-koeln.de?subject=BANFF

Im Rahmen des Globetrotter Outdoor Film Festivals wird am 19. März zusätzlich das Radical-Reels-Programm gezeigt.

Zu beiden Filmprogrammen erhalten DAV-Mitglieder einen Rabatt von 2 Euro pro Veranstaltung (regulär jeweils 12 Euro). Werden beide Programme gebucht, beträgt der Festivalrabatt 6 Euro.


Banff Tour 2013

    
 
Crossing the Ice - Der etwas andere Wettlauf um den Pol. Zwei Australier, die noch nie in ihrem Leben auf Skiern gestanden sind, wollen zum südlichsten Punkt der Erde - und retour. By fair means hat das bislang noch keiner geschafft.

Moonwalk - Der Mann im Mond. Kletterer und Slackliner Dean Potter läuft die Highline seines Lebens. Ein Free Solo vor nachtblauem Himmel und fahler Mondscheibe.

Viva la Vie - Die Schweizerin Nina Caprez zeigt dem Amerikaner Jonathan Siegrist einen der besten Kletterspots Frankreichs. In der Verdonschlucht, wo vor zwanzig Jahren legendäre Routen eröffnet wurden, ist es heutzutage erstaunlich ruhig geworden.

    
 
The Last of the Great Unknown - "Mit dem Grand Canyon verbinden die meisten Menschen eine unglaubliche Weite", erklärt Grand Canyon Explorer Rich Rudow, "doch mich fasziniert, dass es hier 140 Jahre nach John Powell immer noch Orte gibt, an denen kein Mensch je gewesen ist."

Mountains in Motion - Die Rocky Mountains im Wechsel der Jahreszeiten: Eine Auswahl von Zeitrafferaufnahmen zeigt die Schönheit der kanadischen Berge. Ein Ort, an dem man sogar alleine in großartiger Gesellschaft ist.

The Gimp Monkeys - Bigwallklettern mit Handicap. In Summe haben die Gimp Monkeys Craig DeMartino, Jarem Frye und Pete Davis drei Köpfe, vier Arme und fünf Beine. Für die drei behinderten Kletterer ist das kein Grund ihren Sport an den Nagel zu hängen. Ganz im Gegenteil.

    
 
Strength in Numbers - "Es geht nicht um den Trail", sagt Freeride-Profi Wade Simmons, "sondern darum, wo der Trail ist." Weise Worte. Und ein Grund mehr, beim Mountainbiken gelegentlich über den eigenen Tellerrand zu blicken.

Weitere Termine in der Region:
25.02.13 Düsseldorf, Savoy Theater, 20 Uhr
11.03.13 Aachen, Cinekarree, 20 Uhr
24.03.13 Bonn, WOKI Filmtheater, 20 Uhr


Radical Reels 2013

    
 
Industrial Revolution - Ein Mann, ein Bike. Und ein verlassener Güterbahnhof. Was hier auf dem Abstellgleis steht, ist längst noch kein Schrott.

The Dream Factory - Alaska. Zuerst war es das Goldgräberparadies, später wurde es zum Freeridingmekka. Dieser Film erzählt seine Geschichte.

Flow Hunters - "Das Verrückte an Neuseeland ist, dass sich die Flüsse die ganze Zeit verändern", sagt Rush Sturges. Auf der Jagd nach den besten Kajaking-Spots sind er und Ben Brown, Jared Meehan und Rafa Ortiz mehr als einmal in kritische Situationen geraten.

    
 
The Denali Experiment - Freerider wie Sage Cattabriga-Alosa und Lucas Debari nehmen gerne den Lift, um auf den Berg zu kommen - oder auch den Helikopter, wenn's noch höher hinausgehen soll. Einen Berg wie den Denali vor der Abfahrt zu Fuß zu erklimmen, ist für sie etwas vollkommen Neues.

5 Races 5 Continents - Laufen ist Bewegung, Meditation und Freiheit, die perfekte Sportart für Kilian Jornet. Bereits seit mehreren Jahren gilt der Katalane als einer der besten Trailrunner weltweit.

Lily Shreds Trailyside - Wenn das Herrchen mit dem Hunde Mountainbiken geht, dann ist nicht die Frage, ob der Hund hinterher kommt, sondern wie ...

    
 
On Thin Sea Ice 2 - Die Norweger sind hart im Nehmen und schätzen die kleinen Freuden des Lebens: Schlittschuhlaufen, Eisbaden und Vodka. Und am besten alles auf einmal.

The Shapeshifter - Auf der Suche nach dem Flussgott, dem perfekten Whitewater, sind Kajaker einmal um die ganze Welt gereist. In Quebec hat Ben Marr ihn gefunden, direkt vor seiner eigenen Haustür.

Being There - Wo die Fjorde weit ins Land hineinreichen und die Sonne im Sommer nicht untergeht, haben die besten Freerider der Welt jede Menge Schnee aufgewirbelt, allen voran Henrik Windstedt und Aksel Lund Svindal.

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[ 11 ]  Bildband und DVD zu Wilde AlpenLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Steile Schluchten und einsame Täler, rauschende Gebirgsbäche und stille Gebirgsseen, liebliche Almwiesen und schneebedeckte Wipfel: Die Alpen sind die Sehnsuchtsberge der Deutschen. Bergfotograf Bernd Ritschel und Autor Tom Dauer nehmen die Leser mit auf ihre Touren in sechs Alpenländern - von den absoluten Highlights bis zu unbekannten Orten jenseits der Touristenpfade. Die beiden leidenschaftlichen und routinierten Bergsteiger führen in ihren Fotos und Texten mit Kennerblick durch die magische Gebirgswelt und fangen das ein, was die Alpen so besonders macht. Ob in den Dolomiten Italiens, im österreichischen Karwendel, im deutschen Wettersteingebirge, in den Seealpen Frankreichs, auf dem Triglav in Slowenien oder den Gipfeln der Schweiz - dieser Bildband zeigt die Alpen in ihrer ganzen Bandbreite.

Bernd Ritschel, Tom Dauer: Wilde Alpen, 224 Seiten, Hardcover, 39,95 Euro.


    
 
Erleben Sie mit der DVD Wilde Alpen eine spannende Fotosafari in den Bergen. Jede freie Minute verbrachte Fotograf Bernd Ritschel in den letzten Jahren in den Alpen. Er kletterte in tiefe Schluchten und blau schimmernde Gletscher, durchquerte unberührte Wälder und karge Felslandschaften, immer auf der Suche nach neuen Motiven. Die DVD basiert auf dem gleichnamigen Bildband mit Fotografien von Bernd Ritschel und enthält als besonderen Bonus ein 24-seitiges Booklet mit Auszügen aus dem Buch, einen Audiokommentar des Fotografen und ein Making-of. Aus mehr als 400 Fotos entstand eine sehr persönliche Hommage an die Alpen.

Bernd Ritschel: Wilde Alpen, DVD, 60 Minuten + Bonus, FSK 0, 14,99 Euro.

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[ 12 ]  Veranstaltungen bei GlobetrotterLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Mit Paddel und Pedale um die Welt - Erleben Sie eine Weltreise mit Fahrrad und Faltkanadier: Nadine Puschkasch und Martin Lunz haben 48 Länder auf sechs Kontinenten besucht und dabei fast 100.000 km mit dem Fahrrad, 4.300 km im Kanu und über 1.500 km zu Fuß zurückgelegt. Impressionen einer siebenjährigen Weltreise, packend und persönlich.

20. Februar, 20:30 Uhr (Einlass: 20:15 Uhr), Vorverkauf 10 Euro, Abendkasse 12 Euro.


Weitere Veranstaltungen:
13.03.13 AUGENBLICKE EINER WELTREISE, H. Negele und J. Dommer, 20:30 Uhr
14.03.13 IN FELS UND EIS, Ines Papert, 20:30 Uhr

Die Veranstaltungen finden in der Kölner Filiale von Globetrotter Ausrüstung, im Olivandenhof, statt.

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[ 13 ]  Grenzgang: Thementag HimalayaLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Wie bei einer Fantasy-Filmkulisse liegt das berühmte Kloster von Taktsang auf einem dramatischen Felsvorsprung. Schwindelerregend hohe 900 Meter über dem Tal glänzen die verschachtelten Pagodendächer dieser Miniaturstadt in der Sonne. Das kleine Land Bhutan wird durch mehrere 7.000er-Gipfel abgeschottet und gibt sich auch politisch verschlossen. Dank persönlicher Kontakte bis ins Königshaus gelingt Filmemacher Stefan Erdmann, was nur wenige Menschen vor ihm geschafft haben: Er darf unbeschränkt in der faszinierenden Bergwelt drehen.

"Wenn du nach Tibet gehst, lass dir Zeit, öffne deine Augen, deine Ohren und nimm alles mit allen Sinnen wahr. Aber vor allem, bilde dir nicht ein zu schnelles Urteil über das, was du siehst." Das sind die Worte eines guten Freundes aus dem Exil, einem Tibeter, der seine Heimat nur aus Kindertagen kennt. Eine Heimat, die geprägt ist von dem höchsten Gebirge unserer Erde. Auf seinen Reisen versucht Olaf Schubert den Rat seines Freundes zu befolgen. Das Publikum begleitet den Fotografen über das Dach der Welt, von Lhasa über den Transhimalaya zum heiligen Berg Kailash und in die verschlossenen Gebiete Osttibets.

    
 
"Wer ihn sieht, dessen Sünden werden ausgelöscht wie der Tau in der Morgensonne." Mit dieser Weisheit vor Augen pilgern jährlich rund 20.000 Gläubige zum heiligen Berg Kailash. Immer wieder werfen sie sich demütig zu Boden, allen Schmerzen zum Trotz. Eine Umrundung des Kailash tilgt alle gegenwärtigen Sünden, so glauben die Tibeter.
Der Schriftsteller und Filmemacher Bruno Baumann folgt den Spuren der Pilger aus allen Teilen Tibets, Indiens und Nepals.

Thementag Himalaya, Köln, Rautenstrauch-Joest-Museum, 24. Februar
BHUTAN - Königreich im Himmel, 10:30 Uhr
TIBET - Unterwegs im Himalaya, 15 Uhr
TIBET - Pilgerwege zum Kailash, 18 Uhr


Weitere Veranstaltungen:
17.02.13 ISLAND IN CONCERT, Düsseldorf, Savoy-Theater, 11:30 und 15 Uhr
17.02.13 NORWEGEN, Aachen, Cineplex, 14 Uhr
17.02.13 NORWEGEN, Düsseldorf, Savoy-Theater, 19 Uhr
20.02.13 NORWEGEN, Münster, Aula im Schloss, 18:30 Uhr
03.03.13 KANADA & ALASKA, Köln, Cinedom, 11:30 Uhr
10.03.13 KANADA & ALASKA, Aachen, Cineplex, 14 Uhr
10.03.13 AFRIKA - VON NAMIBIA BIS KENIA, Düsseldorf, ZAKK, 15 Uhr
10.03.13 KANADA & ALASKA, Düsseldorf, ZAKK, 19 Uhr

DAV-Mitglieder erhalten im Vorverkauf eine Ermäßigung.

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[ 14 ]  Stefan Glowacz: Mit Fingespitzen die Welt erobernLink teilen über TwitterLink teilen über FacebookLink zum Artikel per E-Mail versendenzum Seitenanfang
    
 
Am 5. März kommt Stefan Glowacz mit seiner neuen Multivisionsshow Mit Fingerspitzen die Welt erobern in das Cinenova nach Köln. Der Vortrag ist Teil der neuen Reihe Abenteurer des 21. Jahrhunderts von Moving Adventures Medien, den Machern der European Outdoor Film Tour.

Stefan Glowacz ist der erfolgreichste deutsche Wettkampfkletterer. Er hat eine ganze Szene bewegt und Sportklettern zum Breitensport gemacht.

Seit dem Ende seiner Wettkampfkarriere sucht er seine Herausforderungen abseits der ausgetretenen Pfade des immer populärer werdenden Bergsport-Tourismus.

"Es geht mir bei meinen Expeditionen nicht nur um die sportliche Herausforderung, eine Wand über eine möglichst schwere Route zu durchsteigen. Es geht mir vor allem um die Kreativität, wie ich sie, wenn möglich, aus eigener Kraft erreichen und auch wieder verlassen kann."

Patagonien, Brasilien, Verdon. Egal, wohin es ihn auf seinen Reisen auch verschlägt, das Abenteuer beginnt für Stefan Glowacz schon bei der Planung und Anreise, selbstverständlich by fair means. Denn neben der Erschließung neuer Kletterrouten ist eine Expedition für ihn die beste Möglichkeit, um Land und Leute kennenzulernen.

5. März, 20:00 Uhr, Cinenova, Vorverkauf 20 Euro, Abendkasse 22 Euro. DAV-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 2 Euro im Vorverkauf.

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Impressumzum Seitenanfang
Herausgeber: Deutscher Alpenverein, Sektion Rheinland-Köln e.V. (Kölner Alpenverein)
Redaktion: Tobias Aigner [ta], Karsten Althaus [ka], Andreas Borchert [ab], Karl-Heinz Kubatschka [kk] (verantwortlich), Oliver Kühn [ok], Sven von Loga [sl], Ulrike Perniok [up], Monika Rech [mr], Peter Rücker [pr] und Karin Spiegel [ks]
Kontakt: webmaster@dav-koeln.de
Auflage: 16.065 Empfänger

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Jubiläum 150 Jahre Deutscher Alpenverein
Kommen Sie zum 12. Kölner AlpinTag am 26.10.2019

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